Portugal-Jubel verstummt
England löst als erste europäische Nation das WM-Ticket

Während sich England durch den sechsten Sieg im sechsten Qualispiel die Teilnahme an der WM-Endrunde sichert, braucht Portugal noch etwas Geduld – denn Ungarn gleicht in Lissabon spät noch aus.
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England ist die erste europäische Nation, die sich für die Fussball-WM 2026 qualifiziert.
Foto: AFP
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AFPAgence France Presse

England hat als erstes europäisches Team das Ticket für die Fussball-WM 2026 gelöst. Die Three Lions gewinnen mit Trainer Thomas Tuchel am Dienstag beim 5:0 in Lettland auch ihr sechstes Qualifikationsspiel, zwei Treffer gehen auf das Konto von Harry Kane. Portugal muss dagegen nach einem 2:2 gegen Ungarn, bei dem Cristiano Ronaldo ebenfalls einen Doppelpack erzielt, noch warten.

England lässt in Riga nichts anbrennen und fährt zum achten Mal in Folge zu einer Endrunde. Nach der Führung durch Anthony Gordon (26.) erzielt Bayern-Star Kane erst per Linksschuss (44.) und dann per Foulelfmeter (45.+3) seine Länderspieltore Nummer 75 und 76. Ein Eigentor von Maksims Tonisevs (58.) und ein Treffer von Eberechi Eze (86.) sorgen für den Endstand.

Für WM 2026 qualifizierte Teams

Europa (16 Plätze): Schweiz, Deutschland, Österreich, Schottland, Spanien, Portugal, Holland, Norwegen, Belgien, England, Frankreich, Kroatien.
Afrika (9 oder 10 Plätze)*: Marokko, Tunesien, Ägypten, Ghana, Algerien, Kap Verde, Südafrika, Elfenbeinküste, Senegal.
Asien und Australien (8 oder 9 Plätze)*: Japan, Iran, Usbekistan, Jordanien, Südkorea, Australien, Katar, Saudi-Arabien.
Südamerika (6 oder 7 Plätze)*: Argentinien, Ecuador, Brasilien, Paraguay, Kolumbien, Uruguay.
Nord- und Mittelamerika und Karibik (6, 7 oder 8 Startplätze)*: Kanada (Co-Gastgeber), Mexiko (Co-Gastgeber), USA (Co-Gastgeber), Panama, Curaçao, Haiti.
Ozeanien (1 oder 2 Startplätze)*: Neuseeland.




*Anzahl Startplätze variiert wegen interkontinentalen Playoffs, in denen zwei Tickets vergeben werden.

Europa (16 Plätze): Schweiz, Deutschland, Österreich, Schottland, Spanien, Portugal, Holland, Norwegen, Belgien, England, Frankreich, Kroatien.
Afrika (9 oder 10 Plätze)*: Marokko, Tunesien, Ägypten, Ghana, Algerien, Kap Verde, Südafrika, Elfenbeinküste, Senegal.
Asien und Australien (8 oder 9 Plätze)*: Japan, Iran, Usbekistan, Jordanien, Südkorea, Australien, Katar, Saudi-Arabien.
Südamerika (6 oder 7 Plätze)*: Argentinien, Ecuador, Brasilien, Paraguay, Kolumbien, Uruguay.
Nord- und Mittelamerika und Karibik (6, 7 oder 8 Startplätze)*: Kanada (Co-Gastgeber), Mexiko (Co-Gastgeber), USA (Co-Gastgeber), Panama, Curaçao, Haiti.
Ozeanien (1 oder 2 Startplätze)*: Neuseeland.




*Anzahl Startplätze variiert wegen interkontinentalen Playoffs, in denen zwei Tickets vergeben werden.

Rekordmann Cristiano Ronaldo

Portugal fehlen nur Sekunden zum Sieg, der die siebte WM-Teilnahme in Folge bedeutet hätte. In Lissabon dreht der 40 Jahre alte Ronaldo (22./45.+3) zunächst den frühen Rückstand durch Attila Szalai (8.). Dominik Szoboszlai (90.+1) sorgt aber noch für den Ausgleich.

Ronaldo steigt durch seine Treffer Nummer 40 und 41 aber zumindest zum erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte der WM-Qualifikation auf. Bislang hat er sich die Bestmarke mit dem Guatemalteken Carlos Ruiz geteilt, der zwischen 1998 und 2016 39 Tore in Qualifikationsspielen erzielte.

Ronaldo steht vor seiner sechsten WM-Teilnahme, dies ist noch keinem Fussballer gelungen. Der Topstar ist der bisher einzige Spieler, der bei fünf verschiedenen WM-Turnieren jeweils mindestens ein Tor erzielte: 2006 (1), 2010 (1), 2014 (1), 2018 (4) und 2022 (1).

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