Am Sonntagabend um 21 Uhr Schweizer Zeit findet in East Rutherford im Bundesstaat New Jersey, einem Vorort von New York, der WM-Final statt. Zwei Tage zuvor herrscht in der US-Metropole aber sprichwörtlich dicke Luft: New York ist in dichten Rauch gehüllt.
Der Grund dafür ist im benachbarten Kanada zu finden: Dort wüten seit Tagen heftige Waldbrände. Darunter leidet auch die Luftqualität im Big Apple. Gemäss der Luftqualitätskarte des Schweizer Unternehmens IQAir übersteigt die Feinstaubkonzentration derzeit das 18,5-Fache des WHO-Jahresrichtwerts – oder anders gesagt: Die Luftqualität ist aktuell «ungesund für sensible Bevölkerungsgruppen» – Freilufttraining soll möglichst vermieden werden.
Die Stadtregierung hat für Mittwoch und Donnerstag eine Luftqualitätswarnung herausgegeben, dazu kommt eine weitere Warnung wegen der grossen Hitze mit Temperaturen von bis zu 40 Grad.
Für den Sonntag sind die Prognosen aber deutlich besser: Einen Tag vorher soll es in New York regnen, was auch den Rauch etwas auflösen würde – dem WM-Final sollte dann nichts mehr im Wege stehen.


