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Belgierinnen sind chancenlos
Servette stempelt endgültig in der Champions League ein

Nach zwei deutlichen Niederlagen gibts für Servette-Chênois endlich den ersten Sieg: Die Genferinnen lassen OH Leuven aus Belgien beim 5:1 keine Chance.
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Setzt mit ihrem 5:1 den Schlusspunkt: Servettes Joana Marchao.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Dass Servette an diesem Mittwoch in der Champions League einem anderen Kaliber gegenübersteht als in den ersten beiden Spielen gegen Lyon (0:8) und Koge (1:5) ist schon in der Startviertelstunde sichtbar – die Genferinnen können das Spiel gegen OH Leuven aus Belgien nun schon eher selbst bestimmen.

Und erstmals überhaupt in dieser Ligaphase in Führung gehen: Nach einem Eckball in der 16. Minute steht Paola Hernandez am zweiten Pfosten ziemlich alleine und köpfelt den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Damit ist die Richtung endgültig vorgegeben, auch wenn Servette im Spiel nach vorne etwas die Zielstrebigkeit vermissen lässt.

Marinellis starke sechs Minuten

Dennoch schlägt es noch vor der Pause zwei weitere Male zu. Genauer gesagt Gloria Marinelli: Die Italienerin verwertet zuerst eine schöne Vorarbeit von Bénédicte Simon nach 38 Minuten zum 2:0, dann versenkt sie den Ball nach einem Abpraller von Leuven-Torhüterin Lowiese Seynhaeve in der hohen linken Torecke (44.).

Das Spiel ist somit so gut wie entschieden, aber noch längst nicht vorbei: Auch Hernandez macht sich nach 58 Minuten zur Doppeltorschützin und profitiert bei ihrem Kopfball davon, dass Seynhaeve ihren Kopfball etwas gar einfach durchrutschen lässt. Als letzte Genferin trägt sich Joana Marchao in der 83. Minute noch in die Torschützinnenliste ein.

Nur zwei Minuten zuvor hat Jada Conijnenberg den Ehrentreffer für Leuven erzielt – ganz makellos halten sich die Genferinnen vor heimischer Kulisse im Stade de Genève also nicht. Dennoch feiern sie mit dem souveränen 5:1 den ersten Sieg in dieser Ligaphase und verlassen den letzten Platz in der 18 Teams umfassenden Champions-League-Tabelle.

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