Die U21-Nati verpasst in der Quali für die EM 2027 einen Coup nur knapp. Gegen den Topfavoriten Frankreich ist sie im Stade de la Tuilière in Lausanne eine Stunde lang das klar bessere Team, muss sich am Ende aber mit einem 1:1 begnügen. Frankreichs Joker Eli Kroupi gleicht in der 66. Minute die vor der Pause erzielte Schweizer Führung durch Alessandro Vogt aus.
Das Team von Sascha Stauch muss sich vorwerfen lassen, dass sie es vor gut 5000 Fans verpasst, den Sack frühzeitig zuzumachen. Sekunden vor der Pause vergeben Vogt, Chipperfield und Streit innerhalb weniger Sekunden das 2:0. Und nach dem Seitenwechsel ist es wiederum zweimal Vogt, der es verpasst, die Schweizer Führung zu erhöhen.
Zudem hat die Nati Pech, dass der maltesische Schiedsrichter Ishmael Barbara in mehreren heiklen Szenen gegen sie entscheidet. Als Athekame in der 42. Minute im Strafraum zu Fall kommt, bleibt die Pfeife des Refs stumm. Und in der 58. Minute hätte der Franzose Ugochukwu nach einem weiteren taktischen Foul mit Gelb-Rot vom Platz fliegen müssen.
Am Ende ist das Remis leistungsgerecht, kommen doch die mit diversen Top-Talenten gespickten Gäste in der Schlussphase noch zu einigen Chancen. Keeper Silas Huber sorgt mit starken Reflexen dafür, dass die Nati nach einer Top-Leistung am Ende nicht mit leeren Händen dasteht.
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