Zwangspause für FCZ-Trainer
Ein Jurist ersetzt gesperrten Bo Henriksen

Happy Bo wurde diese Saison zu Ungeschlagen-Bo. Nach sechs Partien ohne Niederlage muss FCZ-Trainer Bo Henriksen in Lausanne aber rot-gesperrt zuschauen.
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Das FCZ-Trainerduo ist am Samstag in Lausanne getrennt: Bo Henriksen (r.) ist gesperrt, sein Assistent Murat Ural steht an der Linie.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Eines steht vor dem FCZ-Spiel in Lausanne schon fest. Zürich bleibt mit Trainer Bo Henriksen (48) an der Seitenlinie ungeschlagen – denn der Däne steht wegen seiner Rotsperre aus dem Basel-Hit gar nicht in der Coachingzone.

Aus Happy Bo wurde diese Saison Ungeschlagen-Bo. Zürich führt nach sechs Runden ohne Niederlage die Super League an. Jetzt soll Assistenztrainer Murat Ural (36) den FCZ in Lausanne oben halten. Henriksen: «Dass ich gesperrt bin, ist unser kleinstes Problem. Ich habe hundertprozentiges Vertrauen in Muri.»

Henriksen wird ganz normal mit dem Team mitreisen und jeden erlaubten Moment ausnutzen. «Erst im Stadion muss ich verschwinden. Spassig ist es nicht. Es ist hart, dann dazusitzen und nichts tun zu können.»

Co-Trainer Ural hat das Anwaltspatent

Zwar hat der Däne mit Ural allerlei denkbaren Szenarien durchgespielt. Doch bei unerwarteten Wendungen gegen den Aufsteiger von Ex-FCZ-Trainer Ludovic Magnin liegt die Entscheidungsmacht beim Co-Trainer.

Wer ist Henriksens Ersatz? Ural ist Ex-Profi und war Schweizer U21-Natispieler, er kickte bei St. Gallen, Vaduz, Schaffhausen, Servette und immer wieder bei Stammklub Winterthur. Beim FCW im Nachwuchs startete er auch die Trainerlaufbahn, Zürich holte ihn letzten Winter als Assistent. «Muri ist meine rechte Hand. Im Training, aber auch in der Vorbereitung. Er hat taktisch sehr viel drauf.»

Das hat Ural auch sonst. Er besitzt neben der Pro-Lizenz auch das Anwaltspatent, sein Studium machte er während der Aktivkarriere. Jetzt steht der Jurist erstmals beim FCZ im Vordergrund.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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