Zum Henriksen-Aus im Sommer
Das FCZ-Laientheater ist vorbei

Das Theater um Trainer Bo Henriksen ist vorbei. Endlich, schreibt Reporter Matthias Dubach.
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Spätestens Ende Saison gehen FCZ-Präsident Ancillo Canepa und Trainer Bo Henriksen getrennte Wege.
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Endlich beendet der FCZ sein Theater um den Trainer. Denn dass Bo Henriksen den Klub Ende Saison verlassen wird, hat der Däne intern bereits vor Monaten mitgeteilt, wie damals in seiner Heimat enthüllt wurde.

Nur geredet haben Henriksen und auch der FCZ nie darüber. Stattdessen wurde ein zunehmend fragwürdiger Eiertanz um die mögliche Vertragsverlängerung aufgeführt. 

Zuerst wurde das Thema von beiden Seiten lange totgeschwiegen. Als es im Dezember nicht mehr anders ging, rang sich der FCZ dazu durch, doch noch Vertragsgespräche mit Henriksen aufzunehmen.

Doch wie laufen wohl Gespräche ab, wenn eigentlich beide Seiten kein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit haben? Für den Coach stand der Abgang ja längst fest. Und für Sportchef Milos Malenovic war ebenso klar, dass Henriksen bei der totalen FCZ-Neuaufgleisung nicht der Mann an der Spitze des Profiteams sein kann. 

Widersprüchlich war auch, dass Malenovic selber versicherte, ein neuer Vertragsabschluss sei ein enorm zeitintensiver Prozess – doch dann wurde als Termin von einem einzigen Abend im Trainingslager geredet. 

Nun kam es unter dem Zugzwang der aktuellen sportlichen Krise zum Schluss so, wie es schon länger absehbar war. Auch wenn ein kleines bisschen Theater bleibt: Um weiterhin nicht offen legen zu müssen, dass Henriksen seinen Abgang schon vor Monaten beschloss, wird jetzt verkündet, dass man sich nicht auf eine gemeinsame Basis für die Zukunft habe festlegen können. Aber wenigstens ist der Abgang nun endlich offiziell.

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