Ein Klub aus dem kleinen Fürstentum kämpft sich durch die Challenge League und klopft an die Tür zur höchsten Spielklasse. Klingt romantisch. Für die Super League ist der Aufstieg des FC Vaduz aber ganz schlecht.
Das Rheinpark Stadion fasst 7000 Zuschauer – an einem normalen Matchabend kommen vielleicht 1500. Basel, YB, der FCZ – sie alle bringen volle Kurven, Rivalität, Einnahmen. Vaduz? Da kommt gar nichts.
Schwerer aber wiegt ein strukturelles Problem: Der FC Vaduz kann niemals Schweizer Meister werden. Als Mitglied des Liechtensteiner Fussballverbands – nicht des SFV – darf er die höchste Schweizer Liga nicht gewinnen, selbst wenn er Erster wird in der Super League.
Hinspiel
Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr: Aarau– GC im Brügglifeld
Rückspiel
Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr: GC – Aarau im Letzigrund
Anders als in der Challenge League wird der VAR in beiden Partien eingesetzt.
Wer in beiden Spielen am meisten Tore erzielt (keine Auswärtstor-Regel), spielt in der nächsten Saison in der Super League. Bei Gleichstand gibts im Rückspiel zweimal 15 Minuten Verlängerung und allenfalls ein Penaltyschiessen.
Beide Spiele werden nicht im Free-TV übertragen, sondern sind nur beim Pay-TV-Sender Blue Sport live zu sehen.
Hinspiel
Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr: Aarau– GC im Brügglifeld
Rückspiel
Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr: GC – Aarau im Letzigrund
Anders als in der Challenge League wird der VAR in beiden Partien eingesetzt.
Wer in beiden Spielen am meisten Tore erzielt (keine Auswärtstor-Regel), spielt in der nächsten Saison in der Super League. Bei Gleichstand gibts im Rückspiel zweimal 15 Minuten Verlängerung und allenfalls ein Penaltyschiessen.
Beide Spiele werden nicht im Free-TV übertragen, sondern sind nur beim Pay-TV-Sender Blue Sport live zu sehen.
Was das für die Liga bedeutet? Dass ein Startplatz von einem Klub besetzt wird, der den grössten sportlichen Anreiz, den Titel, nicht anstreben kann. Das verzerrt den Wettbewerb, auch wenn es formal legal ist. Eine Liga, in der ein Teilnehmer im Vornherein aus dem Titelrennen ausgeschlossen ist, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Man stelle sich vor, Vaduz gelänge nächste Saison, was Aufsteiger Thun soeben geschafft hat. Die Nummer 1 der Liga dürfte sich nicht Meister nennen. Eine Lachnummer, ein mieser Witz.
Das ist nicht die Schuld der Liechtensteiner. Die haben den Aufstieg nicht gestohlen und haben für ihre sportliche Leistung Respekt verdient. Absurd ist es trotzdem.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 37 | 28 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 37 | 25 | 69 | |
3 | FC Lugano | 37 | 13 | 64 | |
4 | FC Sion | 37 | 23 | 62 | |
5 | FC Basel | 37 | 1 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 37 | 11 | 54 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 37 | 7 | 50 | |
2 | Servette FC | 37 | 6 | 50 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 37 | -12 | 42 | |
4 | FC Zürich | 37 | -21 | 38 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 37 | -28 | 30 | |
6 | FC Winterthur | 37 | -53 | 23 |
