Zug-Randale und Hassaufrufe
Polizei kündigt Massnahmen für zwei FCSG-Heimspiele an

Bei den Partien gegen Servette und YB wird der Einlass zur Identifikationskontrolle videoüberwacht. Es ist die Reaktion auf heftige Randale und Polizei-Hassaufrufe nach dem Auswärtsspiel in Thun.
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Das exzessive Abbrennen von Pyros im Spiel gegen Thun und die Randalen im Zug im Anschluss haben Konsequenzen für die FCSG-Fans.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCSG-Fans randalierten nach Spiel in Thun, Sachschaden: 100'000 Franken
  • Stadtpolizei kontrolliert Heimspiele mit Videoüberwachung zur Fan-Identifikation
  • Massives Abbrennen von Pyros und Hassaufrufe gegen Polizei festgestellt
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Cédric HeebRedaktor Sport

Die heftigen Zug-Randalen und Hassaufrufe gegen die Polizei der FCSG-Fans während und nach dem Auswärtsspiel in Thun haben Konsequenzen. Die Stadtpolizei verhängt für die beiden Heimspiele der St. Galler gegen Servette (25. Januar) und YB (11. Februar) «die zweite Kaskadenstufe als Massnahme», wie die Behörde am Donnerstagmorgen mitteilt.

Bei genannten Spielen wird der «Einlass mittels Videoüberwachung so kontrolliert, dass eine Identitätsfeststellung aller eingelassenen Fans möglichst gewährleistet ist». Aus Stufe eins des Kaskadenmodells kommt der «verpflichtende Dialog vor und nach jeweils drei Spielen zwischen Klub, Fans und Behörden» hinzu.

Nach der Partie in Thun haben die St. Galler Anhänger im Zug heftig randaliert. Sie schlugen Scheiben ein, rissen Sitze raus, warfen Teile davon aus dem Zug und besprayten den Zug. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100'000 Franken. Dazu kam es zu «massivem Abbrennen von Pyros» und «befremdenden Aktionen gegen die Polizei» sowie Bedrohungen gegenüber Mitarbeitenden von öffentlichen Verkehrsmitteln.

«Klare Grenzüberschreitung»

«Sachbeschädigungen und Hassaufrufe gegenüber Angehörigen der Polizei stellen klare Grenzüberschreitungen dar», wird die zuständige St. Galler Stadträtin Sonja Lüthi in der Medienmitteilung zitiert. «Der respektvolle Umgang miteinander ist eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen.» Auch der Klub verurteilte die Parolen seiner Fans aufs Schärfste: «Dieses Verhalten ist inakzeptabel.»

Wie die Stadtpolizei schreibt, werde man weitere Abklärungen mit der Kantonspolizei Bern tätigen, «um die Täterschaft eruieren und anzeigen zu können».

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