Züri-Bueb muss gehen
FCZ-Profi Krasniqi spricht über das Aus von Rohner

Bledian Krasniqi spricht im Trainingslager im südspanischen Chiclana über die bevorstehende zweite Saisonhälfte sowie über den Trainerentscheid zu Fabian Rohner.
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Bledian Krasniqi ist heiss auf die Rückrunde.
Foto: Pius Koller
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Mit Fabian Rohner (25) verliert der FC Zürich einen waschechten Züri-Bueb. Auch wenn er zuletzt nicht mehr so viel gespielt hat, muss einer gehen, der die Klub-DNA im Blut trägt. Das bedauern nicht nur die Fans, sondern auch einzelne Spieler, die mit Rohner jahrelang die Kabine geteilt haben.

Ein solcher ist Bledian Krasniqi (22). «Ich hatte es immer sehr gut mit Fabian und dementsprechend ist es natürlich schade», sagt er im südspanischen Chiclana zu Blick. Die beiden Stadtzürcher kennen sich nur zu gut. 74 Partien mit drei unterschiedlichen Teams (FCZ U21, FC Wil und FCZ) haben sie gemeinsam bestritten. Nur mit Yanick Brecher (30) und Lindrit Kamberi (24) ist Krasniqi in seiner bisherigen Karriere mehr auf dem Platz gestanden.

Krasniqi will mehr Spielzeit

Ein weiteres gemeinsames Spiel wird vorerst nicht hinzukommen. Viel mehr kann und will Krasniqi über den sportlichen Entscheid von Trainer Bo Henriksen aber nicht sagen. «Ich war nicht dabei beim Entscheidungsprozess.»

Weitaus offener spricht Krasniqi über seine persönlichen Ziele in der zweiten Saisonhälfte. «Ich will mehr Spielzeit als in der Vorrunde und hoffentlich kommen noch ein paar Tore dazu», betont er. Bisher ist er in der Super League nur dreimal in der Startelf gestanden. Insgesamt kommt er auf magere 334 Minuten Einsatzzeit und zwei Tore. Zu wenig für seine Ansprüche.

FCZ feilt an neuem System

Da kommt es Krasniqi gerade gelegen, dass der FCZ im Trainingslager in Andalusien an verschiedenen Spielsystemen getüftelt hat. «Wir haben viel Neues probiert. In der Vorrunde haben wir an einem System festgehalten. In der Rückrunde wollen wir variabler und unberechenbarer sein, damit wir auch während dem Spiel das System switchen können», erklärt der offensive Mittelfeldspieler.

Ob Henriksen schon gegen den FC Basel in einer Woche zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte auf ein neues System setzt und etwa von der bewährten Dreierkette auf eine Viererkette umstellt? «Ich bin nicht der Trainer. Ich weiss nicht, was er gegen Basel macht», sagt Krasniqi lächelnd.

Was die Nummer sieben beim FCZ wiederum klar weiss, sind die Pläne für die zweite Saisonhälfte: «Wir wollen uns oben in der Tabelle festbeissen.» Ob YB mit seinen sieben Punkten Vorsprung noch eingeholt werden kann, lässt Krasniqi aber offen. «Wir müssen uns auf uns konzentrieren und nicht zu sehr auf die anderen schauen. Was dann YB macht, ist die Sache von YB.» Was sich wie eine Floskel anhört, ist in diesem Fall aber wohl mehr als nur die halbe Wahrheit.

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