Zu den tobenden Trainern
Haben Magnin und Forte recht? Quatsch!

Nur weil man etwas denkt, sollte man es noch lange nicht unbedingt sagen. Das ist kein Skandal. Sondern eine Frage von Respekt, schreibt Blick-Sportchef Emanuel Gisi.
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Schimpfende Schweizer Trainer: Ludovic Magnin sah sich am Wochenende ungerecht behandelt.
Foto: freshfocus
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Emanuel GisiSportchef

Man könnte fast Mitleid bekommen mit den mutigen Männern auf den Trainerbänken dieses Landes. «Weil ich letzte Woche Fakten erzählt habe, waren ein paar Leute verärgert und es gab nun eine Retourkutsche», behauptete Winti-Trainer Forte in seiner letzten Tirade gegen die Schiris der Super League. «Wenn man als Trainer sagt, was man denkt, wird man gesperrt», doppelte Lausanne-Coach Magnin am Sonntag nach. Ist also die Meinungsfreiheit in den Coachingzonen landauf, landab gefährdet?

Quatsch! Nur weil sich ein paar Profi-Trainer nicht professionell zu verhalten wissen, müssen wir uns keine Sorgen machen. Die Regeln sind nämlich einfach: Wer wie Forte anderen dunkle Machenschaften unterstellt, sollte diese belegen können. Alles andere gilt gemeinhin als üble Nachrede oder Verleumdung, im Fussball wird man dafür «nur» gesperrt. 

Und zu Magnin, der meint, man könne nicht mehr sagen, was man denkt: Es kommt natürlich darauf an, was man denkt. Manche Dinge sollte man tatsächlich nicht laut sagen. Wir kennen das alle: Wer seinen Arbeitskollegen oder seiner Chefin dauernd sagt, was er denkt, hat häufiger Termine mit der Personalabteilung, als ihm lieb ist. So ist das im Leben. Das ist keine Frage der Meinungsfreiheit. Sondern des Anstandes. Und von Respekt.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
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