Zu den Oldie-Transfers beim FCL
Sportchef Meyer baut nachhaltiges Altersheim

Der FCL kauft Oldies ein. Die braucht es, um junge Spieler in der 1. Mannschaft weiterzubringen, schreibt Blick-Reporter Marco Mäder.
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Blick-Reporter Marco Mäder.
Marco Mäder

Servus, Holger! So begrüssen die Luzerner den neusten Zuzug. Einen grossen Namen, einen Champions-League-Sieger, einen ehemaligen DFB-Kicker. Holger Badstuber heuert beim FCL an. Nach Goalie Vaso Vasic (31) und Ex-Union-Leitwolf Christian Gentner (35) ist Holger der dritte Ü30-Oldie, der diesen Sommer in die Innerschweiz kommt.

Sportchef Remo Meyer baut ein Altersheim. Man darf sich durchaus fragen, ob es der Vision der Luzerner entspricht, vermehrt auf ältere Persönlichkeiten zu setzen, die kurz vor ihrer Rente stehen.

Die Antwort aber ist einfach: Der FCL braucht ein standfestes Gerüst. Erfahrenen Kicker, die Junge weiterbringen. Deshalb baut Meyer zwar ein Altersheim, aber ein nachhaltiges. So werden jene jungen Talente behutsam in den Profi-Sport eingeführt – mit Hilfe der Oldies.

Dazu kommt, dass der FC Luzern seit dem Cupsieg und auch seit der Streitschlichtung im Aktionariat in den Nachbarländer anders wahrgenommen wird. Attraktiver, souveräner, professioneller. So verwundert es nicht, dass Badstuber, der einst von Star-Trainer Pep Guardiola als «bester Spieler, den ich je hatte» bezeichnet wurde, seine Karriere in der idyllischen Innerschweiz beenden möchte.

Findet Trainer Fabio Celestini die richtige Mischung zwischen Youngsters und Oldies, dann ist mit dem FCL in der neuen Saison definitiv zu rechnen.

Super League 25/26, Championship Round
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
Champions League-Qualifikation
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