Starker Auftritt der Tessiner im Wankdorf, auch wenn es zum dritten Mal in Folge nicht zum Dreier reicht. Vorneweg marschiert YB-Ikone David von Ballmoos im Tor der Tessiner mit einem starken Auftritt. Dann Anto Grgic, der sagte, kein gutes Spiel gemacht zu haben. Aber der 23. in Serie durch den Zürcher verwandelte Penalty bringt den Gästen den einen Zähler. Sehr aktiv zeigt sich auch Uran Bislimi, der diesen Elfer herausholt. Allerdings lässt er die Topchance nach sieben Minuten liegen. Und auch für Renato Steffen gibts einen Fünfer. Der Aargauer zeigt sich gegenüber den vehementen Pfiffen der YB-Fans resistent und liefert. Bei vielen guten Lugano-Aktionen hat er seine Füsse im Spiel. Die stehenden Bälle haben immer eine gewisse Klasse. Ungenügend ist einzig Antonios Papadopoulos, weil er im Laufduell gegen Virginius so uralt aussieht. Zur Ehrenrettung des Deutsch-Griechen sei aber gesagt: 99,9 Prozent der Spieler in der Schweiz hätten ähnlich schlecht ausgesehen, weil Alan Virginius eine echte Rakete ist.
Hinweis: Males bis 65., Bedia bis 65., Virginius bis 73., Valery bis 73., Gigovic bis 86. Minute.
Fassnacht ab 65., Essende ab 65., Colley ab 73., Kanko ab 73., Pech ab 86. Minute (alle zu kurz für eine Bewertung).
Und so haben die Lugano-Spieler abgeschnitten
Es ist ein ausgeglichenes Spiel, das uns YB und Lugano im Wankdorf vorsetzen. Bei YB gibt es kaum Spieler, die wirklich herausragen. Alvyn Sanches zum Beispiel verwertet nicht nur eiskalt zum 1:0, sondern verliert auch den Ball vor der Penaltyszene, die zu Luganos Ausgleich führt. Weshalb es unter dem Strich nur eine Vier geben kann. Anders beim glänzend haltenden Marvin Keller. Auch wenn dessen Hochrisikopass auf den bedrängten Fernandes nach sieben Minuten zu einer Riesenchance von Lugano führt, die Bislimi liegen lässt. Dennoch reicht es beim in die Nati einrückenden Goalie für eine knappe Fünf. Diese erhalten auch der ultrawirblige Virginius, der das 1:0 mit einem Riesenrush vorbereitet. Obwohl er die Grosschance von Belhadj mit einem Ballverlust in der Offensivbewegung verursacht. Fehlerfrei ist hingegen Sandro Lauper. Dafür gibt’s erneut eine Fünf. Am anderen Ende der Skala gibts eine Drei für Chris Bedia, weil er mit dem echt dämlichen Penaltyfoul gegen Bislimi Hauptverantwortlicher des doppelten Punktverlustes ist. Sonst aber ist er initiativ, arbeitet nach hinten und hat gute Offensivszenen. Und Yan Valery macht hinten rechts eines seiner schwächeren Spiele. Für den tiefgläubigen Sohn einer tunesischen Mutter sei der Glaube das Wichtigste, hat er einst gesagt. Also muss man davon ausgehen, dass er den Ramadan einhält und deshalb körperlich geschwächt war. Das wird gegen Basel zum Glück für YB vorbei sein.
Hinweis: Philström bis 60., Marques bis 60., Steffen bis 84., Cimignani bis 89. Minute.
Mahou ab 60., Koutsias ab 60. Minute. Bottani ab 84., Guillard ab 89. Minute (beide zu kurz für eine Bewertung).
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 31 | 37 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 31 | 23 | 56 | |
3 | FC Basel | 31 | 8 | 52 | |
4 | FC Lugano | 31 | 10 | 51 | |
5 | FC Sion | 31 | 9 | 46 | |
6 | BSC Young Boys | 31 | 5 | 46 | |
7 | FC Luzern | 31 | 6 | 39 | |
8 | Servette FC | 31 | -3 | 36 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 31 | -8 | 36 | |
10 | FC Zürich | 31 | -16 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 31 | -23 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 31 | -48 | 19 |

