Shaqiri nach Machtdemonstration in Zürich
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«Ein Statement, glaube ich»:Shaqiri nach Machtdemonstration in Zürich

Xherdan Shaqiri macht Basler Meister-Ansage
«Das war ein Statement!»

Das 4:0 des FC Basel beim FC Zürich war ein Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz. Der FCB ist gekommen, um an der Tabellenspitze zu bleiben.
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««Schaut euch das Resultat an. Mehr muss man gar nicht sagen.» Xherdan Shaqiri (33) nach dem 4:0 seines FC Basel beim FC Zürich.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Basel gewinnt 4:0 gegen FC Zürich und führt die Tabelle an
  • Shaqiri bezeichnet Sieg als Statement
  • Eine Runde vor Ende der Qualifikation steht FCB als Leader fest
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Florian RazReporter Fussball

Eigentlich will er an den Mikrofonen so geschmeidig vorbeiziehen wie zuvor an so manchem Gegenspieler. «Schaut euch das Resultat an», sagt Xherdan Shaqiri (33) mit einem breiten Grinsen im Gesicht: «Mehr muss man gar nicht sagen.»

Aber natürlich sagt der Captain des FC Basel dann doch noch etwas über den 4:0-Sieg beim FC Zürich. Zum Beispiel: «Das war ein Statement!» Eine Ansage an die Konkurrenz also. «Eine klare», sagt Shaqiri.

Der Beweis, dass die Basler an die Spitze gekommen sind, um zu bleiben.

Basel geht als Leader in die letzte Phase

Eine Runde vor Ende der Qualifikation steht fest, dass der FCB die Championship Group als Leader in Angriff nehmen wird. Es ist darum nicht schwierig zu erraten, was Shaqiri meint, wenn er sagt: «Wir wollen jetzt noch gegen Yverdon gewinnen. Und dann setzen wir uns neue Ziele.»

Was anderes als der Meistertitel soll dieses neue Ziel schon sein? Zumal Präsident David Degen unter der Woche im klubeigenen Podcast schon gesagt hat: «Ich will in dieser Saison Meister werden

Wunder- und Freistosstor – Shaqiri-Show im Letzi
3:18
FCZ – Basel 0:4:Wunder- und Freistosstor – Shaqiri-Show im Letzi

Aber nein, seinen Angestellten kommt das Wort trotzdem noch nicht über die Lippen. «Welches M-Wort?», fragt Dominik Schmid treuherzig nach dem Spiel zurück. Und dann versichert der Verteidiger ernsthaft, dass er den Ausdruck «Meister» nicht in den Mund nehmen werde: «Natürlich nicht.»

Dafür redet er irgendwann davon, die Basler wollten am Ostermontag mit einem Sieg gegen Yverdon die «offizielle Meisterschaft auf Rang eins beenden. Und dann schauen wir weiter.» Offizielle Meisterschaft? Hoffentlich sagt Schmid jemand ganz rasch, dass die Super League höchst offiziell erst in sechs Runden zu Ende ist. Für den Qualifikationssieger gibt es nicht mal einen feuchten Händedruck.

Aber diese Aufklärungsarbeit wird Fabio Celestini (49) schon noch leisten. Der FCB-Trainer redet in Zürich wie immer vom «Traum», den er und sein Team hätten: «Der Traum ist, dort zu bleiben, wo wir stehen.»

Die Basler scheinen alles zu haben, was es braucht

Derzeit sieht es danach aus, als hätten die Basler alles, was es dazu braucht. In Marwin Hitz einen guten Goalie. Oder, wie es Schmid sagt: «Der beste Goalie der Schweiz.» Eine trotz vieler Verletzter solide Abwehr. Ein zentrales Mittelfeld, das ebenso ballsicher wie zweikampfstark ist. Und eine Offensive, die auch dann Tore schiesst, wenn sich die Mittelstürmer Albian Ajeti und Kevin Carlos einen Wettbewerb liefern, wer von ihnen mehr Chancen vergibt.

«Ich bin sehr stolz darauf, wie diese Mannschaft unter Druck aufgetreten ist», sagt Shaqiri deshalb: «Wir haben vorgelegt. Mal schauen, was die anderen machen.»

Und dann will er etwas noch festgehalten haben: «Es wurde geschrieben, bei uns herrsche keine gute Stimmung. Das stimmt nicht. Wenn wir keine gute Stimmung hätten, könnten wir nicht so spielen, wie wir das gegen Zürich gemacht haben.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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