«Wollten schnell nach vorne spielen»
Contini witzelt nach Shabanis Anspiel-Fauxpas!

Das Spiel gegen den FCL beginnt für GC mit einem jetzt schon legendären Regelverstoss und endet mit dem ersten Sieg seit sechs Jahren. Was Coach Contini sagt. Und wie weit die Suche nach dessen Nachfolger ist.
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Von «mangelnder Regelkunde» spricht GC-Coach Giorgio Contini....
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Da wills einer gleich von Beginn an wissen! Meritan Shabani (24), der GC-Spieler, dribbelt beim Anstoss einfach mal drauflos. Dumm nur, dass das verboten ist. Von «mangelnder Regelkunde» spricht sein Trainer Giorgio Contini hinterher. Um sarkastisch anzufügen, dass Shabani ja noch nicht so lange Fussball spiele. Den Satz beendet der 49-Jährige mit einem flotten Spruch: «Es war schon unsere Idee beim Anspiel schnell nach vorne zu spielen, aber so schnell nun auch wieder nicht.» Contini hat gut lachen. Weil seine Mannschaft gegen Luzern einen unheimlichen Fluch besiegt. Vom 22. April 2017 datiert der letzte GC-Sieg über den FCL, 2215 Tage ist das her.

Nach dem Dreier liegen die Hoppers plötzlich wieder auf Platz 5. Der Europa-Traum lebt. Amir Abrashi, der Captain aber will davon nichts wissen. «Wir schauen von Spiel zu Spiel. Unser Fokus gilt nun erst einmal dem Derby vom kommenden Sonntag.» Spielen die Hoppers so wie gegen den FCL, dann wird sich der Rekordmeister für die 1:2-Derby-Niederlage vom Februar revanchieren können. Mit Kawabe verfügt GC über einen der besten Mittelfeldspieler der Liga. André Moreira ist in dieser Form bloss schwer zu bezwingen.

Contini-Nachfolger gefunden?

Und Trainer Giorgio Contini scheint die Mannschaft noch zu erreichen, obwohl er im Februar seine Kündigung eingereicht hat und im Sommer nicht mehr an der Seitenlinie stehen wird. «Der Trainer ist hochprofessionell, es ist für alle keine einfache Situation, das wissen wir. Die Mannschaft ist aber intakt und das kommt auch von ihm», sagt Captain Amir Abrashi. Wer Continis Nachfolger werden wird, ist noch nicht bekannt. Sportchef Bernd Haas sagt vor dem Spiel gegen den FCL, dass man auf gutem Weg sei. Man habe den neuen Trainer zu 80% gefunden. Top-Kandidat ist Winterthur-Trainer Bruno Berner. Der holte als GC-Spieler zweimal den Meistertitel.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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