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Wirbel um Serey Die
Eskaliert der Streit zwischen Basel und Xamax?

Xamax und der FCB schlossen bei der Ausleihe von Serey Die ein Gentlemen’s Agreement. Doch die Neuenburger pfeifen auf die Abmachung.
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Geoffrey Serey Die jubelt nach dem 1:0 gegen GC am letzten Sonntag.
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Martin Arn

Alle Augen werden am Samstagabend auf Geoffroy Serey Die (34) gerichtet sein. Der Ivorer wurde in der Winterpause von Basel an Xamax ausgeliehen. Am vergangenen Wochenende, im Kellerduell gegen GC, war Serey Die der beste Mann auf dem Platz und erzielte das einzige Tor.

«Wir wollten nicht schön spielen, denn wir sahen, wohin uns das geführt hat. Dafür haben wir heute Krieger auf dem Platz gesehen», sagte Xamax-Coach Stéphane Henchoz nach der Partie. Genau deswegen holte man im Winter Serey Die aus Basel. Mit seiner Physis, Zweikampfstärke und dem unbändigen Willen soll er Xamax vor dem Abstieg retten.

«Gibt ein Gentlemen's Agreement»

Nun kommt am Samstag sein Ex-Klub auf die Maladière. Ob er keine Angst davor habe, dass ausgerechnet Serey Die oder der ebenfalls nach Neuenburg ausgeliehene Afimico Pululu sein Team abschiessen könnten, wurde FCB-Sportchef Marco Streller im Januar gefragt.

«Es gibt ein Gentlemen's Agreement mit Xamax», antwortete Streller. Er habe sich mit Xamax-Präsident Christian Binggeli mündlich darauf geeinigt, dass Serey und Pululu gegen den FCB nicht spielen würden.

Doch davon wollen die Neuenburger inzwischen nichts mehr wissen. Angesprochen auf die angebliche Vereinbarung, sagt Binggeli klipp und klar: «Serey spielt.» Und das ist sein gutes Recht. Denn die Liga untersagt derartige Absprachen ausdrücklich.

Macht Serey Die den Itten?

Für Xamax sei Serey Gold wert, sagt Binggeli: «Unser Königstransfer!» Auch Mitspieler Thibault Corbaz schwärmt: «Neben seiner Erfahrung gibt er uns Sicherheit, und er bringt Leben in die Garderobe.»

Andererseits ist die Furcht der Basler verständlich. Vor einem Jahr verlor der FCB zu Hause gegen St. Gallen mit 0:2. Doppeltorschütze: Cedric Itten. Ein Eigengewächs, das Basel in der Winterpause an St. Gallen ausgeliehen hatte. «Neben seiner Erfahrung gibt uns Serey Sicherheit, und er bringt Leben in die Garderobe.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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