Conference-League-Erfolg hilft kaum gegen Defizit
So steht es um die FCB-Finanzen

Der FC Basel hat am Dienstag zu einer Medienrunde zu «nicht sportlichen» Themen geladen. CEO Chris Kauffmann zeigt dabei auf, wie der FCB die angeschlagene Kasse wieder auf Vordermann bringen will.
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Wenn es um die Finanzen geht, hat der FC Basel jüngst wenig zu lachen gehabt.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Vom schwierigsten Jahr in der Geschichte des FCB sprach David Degen vor einem Monat, als er zum Finanzjahr 2023 befragt wurde. Damit sich die Situation nachhaltig verbessern kann, haben die Basler Anfang März Chris Kauffmann als CEO an Bord geholt. Er soll dabei helfen, dass der Klub ab 2025 voll und ganz nach dem Geschäftsmodell von Degens Team funktionieren und selbsttragend ist.

Nun hat sich der Deutsche, der schon über 15 Jahre in der Schweiz lebt, den Fragen der Medienleute gestellt. Und einleitend sagt Kauffmann gleich: «Wir stehen schon besser da, als vor einiger Zeit.» Doch euphorisch sei er trotz allem nicht.

«Schwarze Null ist unrealistisch»

Ins laufende Jahr ist der Klub noch mit einem strukturellen Defizit in Höhe von 30 Millionen Franken gestartet. «Wir steuern im neuen Geschäftsjahr die Halbierung des strukturellen Defizits an.» Mit einer schwarzen Null das Geschäftsjahr abzuschliessen sei dagegen bereits unrealistisch.

Daran hat auch die überaus erfolgreiche Conference-League-Kampagne nur wenig geändert. Und die nächste europäische Saison werde daran wenig ändern, sollte man die Gruppenphase der Conference League erreichen. Zu klein seien die Einnahmen in dieser Phase. Daher ist der FCB auf der Suche nach anderen Einnahmequellen und der Verbesserung der Kostenstruktur. «Es gilt, neue Ertragsquellen zu finden und zu verbessern», meint Kauffmann. Diesbezüglich sind die Preiserhöhungen im Ticketing und im Hospitality-Bereich zu werten.

Keine Personalveränderungen geplant

Trotz erhöhten Preisen rechnet Kauffmann damit, dass auch als Effekt der Europa-Saison die Zahlen nach Jahren des Rückgangs wieder wachsen. «Unser Ziel ist es, über 16'000 Saisonkarten zu verkaufen. Das Brot- und Buttergeschäft bleibt aber die Liga. Wir wollen da das gleiche Spektakel sehen wie in Europa.»

Personalkosten auf der Geschäftsstelle würden dagegen nicht weiter gesenkt. «Die grossen Steine haben wir gedreht. Ob wir abschliessend fertig sind, ist schwer zu sagen. Aber grosse Veränderungen sehe ich im Moment nicht mehr.»

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
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4
FC Lugano
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31
10
51
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FC Sion
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BSC Young Boys
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31
5
46
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