Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

«Wir schaffen das!»
Thun trotz Horror-Bilanz gegen Xamax optimistisch

Unter Trainer Marc Schneider gab es gegen Xamax erst einen Sieg für Thun. Am Samstag muss unbedingt der Zweite her!
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Dem FC Thun läufts derzeit alles andere als rund.
Foto: keystone-sda.ch
Martin Arn

Die Zahlen sind im Moment nicht die besten Freunde des FC Thun. 26:4 Torschüsse verzeichneten die Oberländer letzten Samstag gegen den FCZ. Auf dem Totomat stand nach 95 Minuten jedoch 0:1.

1 Sieg, 3 Unentschieden, 9 Niederlagen, Platz 10 – auch die Tabelle in der Super League spricht Bände. Thun ist Letzter, schon 6 Punkte hinter dem zweitletzten Xamax. Am Samstag kommt es in Neuenburg zum Krisengipfel. Und auch die Direktbegegnungen gegen Xamax sprechen nicht unbedingt für Thun. Fünfmal trafen Marc Schneiders Mannen auf Xamax. Es gab einen Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Nur gegen YB, Basel und den FCZ hat Schneider noch weniger Punkte geholt.

«Wir brauchen kein Mitleid»

Dennoch will Marc Schneider nicht hadern: «Es ist frustrierend, wenn man jedes Wochenende eines auf den Deckel bekommt, ja! Aber wir brauchen kein Mitleid, denn das bekommt man gratis. Wir wollen da gemeinsam raus aus dieser Situation. »

Motivationsprobleme sieht Schneider weder bei sich noch beim Team. Allein, wie Mittelstürmer Simone Rapp nach dem 0:1 gegen den FCZ die Kabinentür zuknallte zeigte, dass da noch jede Menge Leben und Temperament in der Mannschaft steckt. Auch Schneider sagt: «Ich freue mich brutal auf das Spiel gegen Xamax. Ich bin sicher, dass wir uns belohnen werden.»

Kehrt das Glück zurück?

Allerdings, das weiss auch Schneider, steht Thun unter deutlich grösserem Druck als der Gegner. Bei einer Niederlage wäre man bereits neun Punkte hinter Xamax. «Wir werden es schaffen, mit diesem Druck umzugehen», sagt Schneider. Er sei überzeugt, dass sich ehrliche Arbeit irgendwann auszahlen werde. Schneider: «Um es mit den Worten von Kuno Lauener zu sagen: 'Irgendeinisch fingt ds Glück eim'.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
28
8
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
FC Zürich
FC Zürich
28
-15
31
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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