«Jede Partie ist wie ein Finalspiel – sonst rennen wir hinterher»
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Abrashi über seine Situation:«Jede Partie ist wie ein Finalspiel – sonst rennen wir hinterher»

«Wir liessen uns abschlachten»
GC-Captain Abrashi zieht vernichtendes Fazit

GC wird im Letzigrund von Lugano mit 1:4 abgefertigt. Captain Amir Abrashi wählt nach der Partie klare Worte, während Trainer Peter Zeidler seinem Tessiner Pendant Mattia Croci-Torti ein Sonderlob äussert.
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Amir Abrashi wählt nach der deutlichen Niederlage gegen Lugano klare Worte.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC verliert erstes Heimspiel der Saison 1:4 gegen Lugano
  • Captain abrash zieht deutliches Fazit
  • Trainer Zeidler lobt Croci-Torti und sieht Lugano als Meisterkandidaten
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Nach dem einen Punkt in Lausanne gibt es für GC beim ersten Heimspiel den ersten Nuller der Saison. Dabei wäre gegen Lugano deutlich mehr drin gelegen. Die Grasshoppers führen zur Pause verdient – und haben nach dem zwischenzeitlichen 1:1 sogar die grosse Chance, erneut in Führung zu gehen. Doch der zur Pause eingewechselte Oscar Clemente (27) vergibt völlig alleine vor Lugano-Goalie David von Ballmoos (31).

«Im Training macht er solche Tore eigentlich. Ich verstehe nicht, warum er den rechten und nicht seinen starken linken Fuss genommen hat», hadert Captain Amir Abrashi (36). Trainer Peter Zeidler (63) sieht die Szene ähnlich: «Normalerweise macht er alles mit links. Er ist einer der technisch stärksten Spieler bei uns. Schade, wir hätten in dieser Aktion wieder in Führung gehen können. Stattdessen ist Lugano danach noch stärker geworden.»

«Wir liessen uns abschlachten»

Tatsächlich kippt die Partie nach dieser Szene endgültig. Von GC kommt offensiv kaum mehr etwas. Einerseits, weil Mattia Croci-Torti (44) zur Pause das System umstellt und damit den Spielverlauf verändert. Andererseits, weil die Tessiner ihre individuelle Klasse nun immer deutlicher ausspielen.

«Sie haben sich taktisch angepasst. Danach sind wir nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen», analysiert Abrashi. «Da müssen wir uns verbessern. Gegen einen Gegner wie Lugano darfst du dir nicht einmal ein Prozent weniger erlauben. Sonst hast du in der Super League keine Chance.»

Am Ende kassiert GC nach der Pause doch noch vier Gegentore. «Wir liessen uns abschlachten», sagt Abrashi selbstkritisch. So hart wie der Captain urteilt Zeidler nicht. «Der Gegner war spielerisch sehr stark. Nicht umsonst wird Lugano als Meisterschaftskandidat gehandelt.»

Zeidlers Lob an Croci-Torti

Dann richtet sich der deutsche Trainer während der Pressekonferenz direkt an seinen neben ihm sitzenden Kollegen Croci-Torti: «Das hört ihr vielleicht nicht gerne. Aber es lässt sich schon am zweiten Spieltag sagen, dass Lugano ein Meisterschaftskandidat ist. Deine Mannschaft hat einen klaren Plan – gegen den Ball und vor allem mit dem Ball. Chapeau.»

Für GC bleibt die Erkenntnis, dass nicht jeder Gegner Lugano heisst. «Auf der ersten Halbzeit können wir aufbauen, ganz klar», sagt Abrashi. «Wir haben heute wichtige Erfahrungen gesammelt. Das 1:4 tut weh, die Stimmung ist entsprechend niedergeschlagen. Aber ich habe versucht, die Jungs wieder aufzurichten», meint Zeidler.

Viel Zeit zum Verarbeiten bleibt nicht. Bereits am nächsten Samstag wartet auswärts beim angeschlagenen Servette die nächste Aufgabe.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2
8
6
2
FC Lugano
FC Lugano
2
4
6
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
2
2
6
4
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
5
FC Sion
FC Sion
2
1
3
6
FC Zürich
FC Zürich
2
0
3
7
FC Basel
FC Basel
2
0
3
8
FC Thun
FC Thun
2
-4
3
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
2
-3
1
10
FC Vaduz
FC Vaduz
2
-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
2
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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