FCB engagiert sich bei Chennai FC
Wann spielt der erste Inder in Basel?

Der FC Basel hilft dem indischen Spitzenklub Chennai City beim Aufbau einer Jugendakademie. Fragt sich nur, ob die Inder gut genug sind, um dereinst in der Schweiz oder anderswo spielen zu können.
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FCB-Präsident Bernhard Burgener ist von der Zusammenarbeit mit dem FC Chennai City überzeugt.
Foto: Christian Merz
Martin Arn

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der FC Basel engagiert sich mit einer Minderheitsbeteiligung beim indischen Spitzenclub FC Chennai City. Schwerpunkte sind die gemeinsame Ausbildung von Talenten, die Zusammenarbeit im Bereich Scouting sowie der Auf- und Ausbau von Nachwuchs-Akademien in Südindien.

Fussball gehöre mittlerweile zu den populärsten Sportarten im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde, schreibt der FCB in einer Mitteilung. Insbesondere die englische Premier League, die spanische La Liga sowie die deutsche Bundesliga und natürlich die Uefa-Wettbewerbe würden in Indien intensiv verfolgt. «Der FC Basel 1893 hat sich aufgrund des auf verschiedensten Ebenen vielversprechenden Potenzials dazu entschieden, frühzeitig im fussballbegeisterten Indien mit einer nachhaltigen Partnerschaft präsent zu sein. Dies mit einem überschaubaren finanziellen Engagement, das perspektivisch interessante Chancen bietet», schreibt der Klub.

Ceccaroni soll Nachwuchsakademie aufbauen

Die Inder ihrerseits erhoffen sich von der Zusammenarbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung des indischen Fussballs. Massimo Ceccaroni, oberster Ausbildner des FCB soll helfen, eine Nachwuchsakademie aufzubauen.

FCB-Präsident Bernhard Burgener sagt: «Ich freue mich, dass der FC Basel der erste europäische Klub ist, der sich an einem indischen Klub beteiligen darf. Im Vordergrund steht für uns die Unterstützung im Nachwuchsbereich. Zudem sehen wir generell grosses Entwicklungspotenzial im indischen Fussball.»

Am Freitag gibt der FCB weitere Details bekannt

Welches genau das sein soll, sagt Burgener nicht. International ist der indische Fussball drittklassig, die einheimischen Meisterschaften unübersichtlich und sportlich von bescheidenem Wert.

Trotzdem ist auch FCB-Geschäftsführer Roland Heri überzeugt vom Projekt: «Es wird äusserst spannend sein dabei mitzuhelfen, die besten jungen Fussballer aus diesem Gebiet auszubilden.»

Nähere Einzelheiten will der FCB am Freitagmorgen bekanntgeben.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
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