Wann kommt Verstärkung?
Die Waadtländer haben ein grosses Problem

Bei Lausanne schrillen derzeit die Alarmglocken. Weil gleich drei Offensivspieler verletzt fehlen, gehen Trainer Luka Elsner langsam die Alternativen aus. Der Slowene muss deshalb kreativ werden – hier kommt das Lausanne-Inside.
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Ilija Despotovic hat aus dem Nichts seinen Vertrag gekündigt.
Foto: DE

Darum gehts

  • Lausanne ohne drei Offensivspieler gegen Luzern am Samstag um 18 Uhr
  • Trainer Elsner setzt wohl Sekou Koné offensiver ein
  • Notenschnitt: Koné und Mollet je 5,0 nach drei Runden
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Tim GuilleminResponsable du pôle Sport

Die News der Woche

Es war eine harte Woche für die Fans von Lausanne. Ilija Despotovic verliess den Verein am Freitag kurz vor dem Schweizer Cup-Spiel auf eigenen Wunsch hin, indem er seine Kündigung einreichte, Beyatt Lekoueiry fällt für den Rest der Saison aus und Ibrahim Bah Mendes fehlt drei bis vier Wochen: Die Waadtländer müssen somit auf drei Offensivspieler gleichzeitig verzichten. Auf dem Transfermarkt gibt es noch keine Neuigkeiten, doch Luka Elsner bestätigte am Freitag, dass in den kommenden Wochen Neuzugänge geplant sind. Erfreulicherweise hat Nicky Beloko das Mannschaftstraining wieder aufgenommen und steht kurz vor seiner Rückkehr ins Kader.

Die grosse Frage

Wie tritt Lausanne ohne Verstärkung auf? Luka Elsner gab am Vorabend des Spiels gegen Luzern einen Hinweis, der dem Gegner möglicherweise Informationen liefert. «Wir können Sekou Koné weiter vorne einsetzen», verrät der slowenische Trainer offen. Der von Manchester United ausgeliehene defensive Mittelfeldspieler könnte näher an die Spitze rücken. Dies, nachdem er im letzten Super-League-Spiel gegen die Young Boys recht überzeugend gespielt hatte.

Gesagt ist gesagt

«Die Ergebnisse von Luzern spiegeln die Qualität dieser Mannschaft nicht wider. Gegen Thun hätte das Spiel ganz anders verlaufen können. In Sitten spielten sie bereits in der dritten Minute nur noch zu zehnt. Und in St. Gallen entschied sich alles in drei Sekunden. Also Vorsicht, sie sind brandgefährlich, besonders zu Hause! Luzern ist eine sehr inspirierende Offensivmannschaft, die extrem schnell Raumgewinn erzielt und in den gegnerischen Strafraum eindringt. Statistisch gesehen gehören sie zu den Teams, die am längsten im gegnerischen Strafraum verweilen, viele Schüsse abgeben und Chancen kreieren, auch wenn sie nicht alle nutzen», warnt Luka Elsner vor den Qualitäten der Luzerner. Der Lausanne-Coach ist bereits für seine akribische Spielvorbereitung und seine profunde Kenntnis des jeweiligen Gegners bekannt.

Die Blick-Prognose

Lausanne erwartet in Luzern ein hartes Spiel gegen eine Mannschaft, die endlich richtig in die Saison starten will. Die Defensive der Waadtländer muss stabil stehen. Das haben sie seit Saisonbeginn auch gezeigt, selbst wenn sie zuletzt gegen die Young Boys und deren starken Angriff Probleme hatten. Melvin Mastil wird zweifellos eine wichtige Rolle spielen und die Chance bekommen, sein Können unter Beweis zu stellen. Die Schlüsselfrage für Lausanne ist der Angriff: Findet Omar Janneh seine Torgefährlichkeit wieder, die ihm seit Saisonbeginn fehlt? Luzern muss zurückschlagen, und Lausannes Offensive ist schwach: Die Gefahr einer ersten Saisonniederlage ist für die Waadtländer durchaus real. Ein Unentschieden wäre ein gutes Ergebnis – ein Sieg wäre ein grosser Bonus, genau wie in Basel.

Mögliche Aufstellung

Mastil; Soppy, Mouanga, Sow, Poaty; Butler-Oyedeji, Roche, Custodio, Mollet; Koné; Janneh.

Wer fehlt?

Souleymane N’Diaye, Beyatt Lekoueiry, Ibrahim Bah Mendes, Oscar Renovales und Nicky Beloko (alle verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 3 Runden:

  1. Koné 5,0
  2. Mollet 5,0
  3. Bah Mendes 4,67

Hier gehts zur Übersicht aller Lausanne-Noten.

Der Schiedsrichter

Spitzen-Schiedsrichter Sandro Schärer pfeift das Spiel in Luzern. Unterstützung erhält er von VAR Fedayi San.

Der Gegner

Nachdem Goalie Simon Simoni in den letzten drei Super-League-Spielen gepatzt hat, haben die Luzerner reagiert und Karlo Letica ablösefrei geholt. Der Vertrag des ehemaligen Lausanne-Keepers ist im Sommer ausgelaufen. Nun könnte er gegen seine alte Liebe gleich zum Debüt kommen. Hier gehts zum Luzern-Inside.

4

Runde

Sa., Luzern – Lausanne, 18 Uhr
Sa., FCZ – FCB, 20.30 Uhr
So., YB – Vaduz, 14.00 Uhr

Thun – Servette, verschoben
GC – Sion, verschoben
Lugano – St. Gallen, verschoben

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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