Vorwurf der Veruntreuung
Razzia beim FC Ingolstadt – was hat GC-Gärtner damit zu tun?

Vor der Geschäftsstelle des FC Ingolstadt rückte letzte Woche die Polizei an. Ausgelöst durch eine anonyme Anzeige. Mittendrin: Ex-Geschäftsführer Harald Gärtner.
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Harald Gärtner ist seit 2024 als Europa-Boss beim Los Angeles FC aktiv.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Razzia beim FC Ingolstadt: Polizei durchsucht Geschäftsstelle wegen Veruntreuungsvorwürfen
  • Ex-Geschäftsführer Harald Gärtner im Fokus der Ermittlungen
  • Verdacht auf Veruntreuung im niedrigen sechsstelligen Bereich, Staatsanwaltschaft ermittelt weiter
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Marco MäderLeiter Sport-Desk

Es sind Szenen wie aus einem Film: Acht Polizisten in schusssicheren Westen haben vergangene Woche die Geschäftsstelle des FC Ingolstadt (3. Liga) durchsucht – mit Durchsuchungsbeschluss. Das berichtet der «Donaukurier».

Was steckt dahinter? Eine anonyme Anzeige führte zur Razzia. Die Ermittler wollten Dokumente einsehen, die Zahlungen des Klubs an eine Firma begründen sollen. Im Raum steht der Vorwurf der Veruntreuung, es geht um eine Summe im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Brisant: Die betreffende Firma soll der Ehefrau von Harald Gärtner (56) gehören. Gärtner war von 2007 bis 2019 Geschäftsführer beim FC Ingolstadt, zeitweise auch Sportdirektor. Seit Anfang 2024 arbeitet er als Europa-Boss des Los Angeles FC – und verantwortet dort auch die Kooperation mit Super-League-Klub GC.

Im Fokus soll ein früherer Beratervertrag Gärtners stehen. Das Honorar sei auf das Geschäftskonto der Firma seiner Frau geflossen, die im Bereich Ernährungsberatung tätig ist – unter anderem auch für Sportklubs. Der Vorgang soll bereits mehrere Jahre zurückliegen.

Für Gärtner ists völlig unerklärlich

Gärtner bestätigt gegenüber dem «Donaukurier» die laufenden Untersuchungen, bezeichnet sie aber als völlig unerklärlich. Weiter äussern möchte er sich nicht. Auch der FC Ingolstadt bestätigt die Ermittlungen. «Es handelt sich um Rechnungen einer Firma, mit der wir nie eine geschäftliche Verbindung hatten. Für die GmbH ist das kein Thema», sagt Florian Günzler, kaufmännischer Leiter der Fussball-GmbH. Präsident Peter Jackwerth ergänzt: «Wir haben alle Verträge vorgelegt. Ich betrachte die Angelegenheit als erledigt.»

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt erklärt hingegen: «Wir unternehmen weitere Ermittlungsschritte.» Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre der FC Ingolstadt der Geschädigte.

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35
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FC St. Gallen
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22
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3
FC Lugano
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14
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4
FC Sion
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35
21
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FC Basel
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35
6
56
6
BSC Young Boys
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35
3
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Mannschaft
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6
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Servette FC
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4
46
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FC Zürich
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35
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35
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FC Winterthur
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-53
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