Das sagt von Ballmoos über Assist gegen den FCB
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«Gab einige Sprüche»:Das sagt von Ballmoos über Assist gegen den FCB

Vor dem eminent wichtigen Spiel in Sofia
Goalie Von Ballmoos treibt YB an

YB-Goalie David von Ballmoos leitet mit einem präzisen langen Pass Nsames 1:1 gegen Basel ein. Dieser offensive Antrieb vom hintersten YB-Mann bräuchte es auch am Donnerstag beim wichtigen Spiel in Sofia.
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YB-Keeper David von Ballmoos über den Assist für Nsame: «Der Gedanke war schon, auf den Stürmer zu spielen.»
Foto: BENJAMIN SOLAND
Alain Kunz

Nein, eine Runde geschmissen habe er deswegen nicht, sagt der Emmentaler. Wo doch so etwas bei aussergewöhnlichen Leistungen wie Zu-null-Spiele oder Hattricks üblich sei. «Zwei, drei Sprüche gabs. Das wars. Ich hänge das aber auch nicht an die grosse Glocke. Dass es geklappt hat, ist aber natürlich schön», sagt Von Ballmoos zu seinem ersten Assist im 128. Spiel für YB.

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Ganz generell sind Assists von Goalies nicht so selten wie angenommen. In dieser Saison gelang das Schaffhausen-Keeper David da Costa gegen Stade-Lausanne-Ouchy am 4. Oktober. Der letzte in der Super League war Sions Kevin Fickentscher beim 2:1-Sieg in Thun in der Saison 2018/19. Die YB-Legende Marco Wölfli hat es in seiner langen Karriere auf sechs Torvorlagen gebracht.

«Das ist Fussball ...»

Wollte Von Ballmoos den Ball genau so auf Nsame spielen? Der Torwart ehrlich: «Was heisst schon genau so? Das ist Fussball … Der Gedanke war schon, auf den Stürmer zu spielen. Aber dass er dann direkt alleine vor dem Goalie steht – da ist auch Glück dabei.»

Am Donnerstag steht ein Gegner an, gegen den Von Ballmoos das gelang, was er noch lieber hat als Assists: Zu null spielen. ZSKA Sofia. Ein eminent wichtiges Spiel, denn mit einem Sieg stünde das Tor zum erklärten YB-Ziel weit offen: Das Erreichen der K.o.-Phase. Nur: Auswärts stottert und stöhnt der YB-Motor in Europa: In den letzten fünf Jahren gabs gerade mal einen Sieg: Das legendäre 2:1 bei Dinamo Zagreb, mit dem sich YB in die Champions League schoss.

«Das ist ungenügend»

«Oops, das habe ich nicht gewusst. Krass. Es fühlte sich nicht so an, weil wir auswärts regelmässig gepunktet haben», sagt der Keeper. «Aber, doch. Stimmt. Das ist ungenügend. Diese Bilanz muss verbessert werden. Wir wollen das, was wir zuhause bieten, auch auswärts auf den Platz bringen.»

Punkte sollen also her. «Für uns, und für den Schweizer Koeffizienten», fügt Von Ballmoos an. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass einer so denkt.

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