Vertrags-Poker? Oder Koffer schon gepackt?
Jetzt zittert GC auch noch um Hexer Lindner!

Sein gehaltener Penalty beim 1:1 in Thun brachte GC die Hoffnung auf den Liga-Erhalt zurück. Doch jetzt ist fraglich, ob Österreichs Nati-Goalie Heinz Lindner in der Schweiz bleibt.
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Verabschiedet sich GC-Goalie Heinz Lindner bald von den Hopper?
Foto: KEY
Max Kern
Max KernSportjournalist

Es wäre am letzten Sonntag das 2:0 für Thun gewesen, und das bereits nach 15 Minuten. Thuns Top-Skorer Dejan Sorgic setzt den Ball auf den Elfmeterpunkt. Die Berner Oberländer führen seit der 13. Minute. Doch GC-Goalie Heinz Lindner entschärft den Elfmeter wie ein Hexer.

Hier kratzt Lindner den Sorgic-Penalty aus der Ecke!
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Goalie rettet GC Punkt in Thun:Hier kratzt Lindner den Sorgic-Penalty aus der Ecke!

Fünf Tage später gibt GC-Trainer Thorsten Fink zu: «Kurz zuvor sagte ich zu Mathias auf der Bank: Bei 2:0 wirds eng für mich.» Das 2:0 wäre im Spiel wohl der Genickschlag gewesen. Die 7. Niederlage in Folge. Sportchef Mathias Walther hätte wohl handeln und seinen Trainer schicken müssen.

Es kommt alles anders. Und jetzt zittert der Rekordmeister plötzlich um seinen österreichischen Rückhalt.

Eine Woche zuvor, als GC nach dem blamablen 0:1 gegen Schlusslicht Xamax die Rote Laterne fasst, singen die Fans: «Ausser Lindner könnt ihr alle gehn!»

«Ausser Lindner könnt ihr alle gehen»
0:47
GC-Fans wütend nach Niederlage:«Ausser Lindner könnt ihr alle gehen»

Jetzt scheint nicht ausgeschlossen, dass Ende Saison Lindner selbst geht. Fink: «Wir wollten die Option auf ihn ziehen. Aber sein Berater wollte nicht.»

«... werde nie vergessen»

Lindner zu BLICK: «Ich werde nie vergessen, welche Möglichkeit mir GC gegeben hat, nachdem ich zwei Jahre bei der Eintracht Frankfurt nicht gespielt habe. GC ist sicher der erste Verein, mit dem ich reden werde. Aber ich möchte mir im Moment alle Möglichkeiten offen lassen. Heisst, ich möchte auch mit anderen Klubs reden dürfen.»

Klar ist: Lindner wartet jetzt auch einmal die sportliche Entwicklung ab. Der österreichische Nati-Hüter kann es sich nicht leisten, nächste Saison nur in der zweithöchsten Schweizer Liga zu spielen.

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