Veros Ex-Berater sieht schwarz
«Salatic ruiniert GC»

«Es kann nicht sein, dass ein Spieler mit seinem Berater im Verein Politik macht», sagt Giacomo Petralito (66), dienst-ältester Schweizer Spielerberater.
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Foto: MICHELE LIMINA
Von Max Kern

Der Machtkampf zwischen GC-Captain Vero Salatic und seinem Berater Milos Malenovic gegen Trainer Michael Skibbe ist in vollem Gang. Petralito verfolgt das Geschehen hautnah: «Salatic und Malenovic waren meine Spieler. Ich habe sie 2004 als zwei von mehreren Spielern im Paket mit meinem Beziehungsnetz einer Agentur verkauft.»

Petralito hält an sich viel von Salatic: «Vero ist ein Stratege, auf und neben dem Feld, ein sehr intelligenter Mensch. Aber was er zurzeit bei GC zusammen mit seinem Berater macht, ist total neben den Schuhen.»

Petralito, der in seiner langen Karriere grosse Spieler wie Zinédine Zidane, Edin Dzeko und Richard Nunez (er schoss GC 2003 zum letzten Titel) transferierte, sagt weiter: «Die Politik muss der Verein machen, nicht der Spieler oder sein Berater.»

Petralito vermutet, dass hinter dem Machtkampf der mittlerweile 75-jährige Erich Vogel steckt, der ehemalige Spieler, Trainer, Sportchef und Vize-Präsident bei GC.

Petralito, der mit Vogel einst grosse Transfers wie diejenigen der Brüder Murat und Hakan Yakin gemacht hat: «Erich Vogel war seinerzeit mit seinem Fach­wissen einer der besten Sportchefs der Welt. Als neutralen Berater eines Vereins würde ich ihn noch anstellen, aber Erichs Problem ist, dass er immer noch operativ tätig sein will.»

Hat der zurzeit suspendierte Salatic nach all den Vorwürfen trotz Sieben-Jahres-Vertrags noch eine Zukunft bei GC?

Petralito: «Nein, ich würde GC nicht verstehen, wenn sie Vero in die erste Mannschaft zurückholen würden. Mit seinem Benehmen ruiniert er den Verein. GC wäre gut be­raten, ihn in der U21 schmoren zu lassen.»

Zu einer fristlosen Kündigung wirds vorläufig wohl nicht kommen. In acht von zehn Fällen schützt die Fifa den Arbeitnehmer.

Salatic hat von GC verlangt, dass die Vorwürfe gegen seine Person schriftlich formuliert werden. Später will er mit seinem Anwalt darauf antworten. So lange muss er wohl in der U21 trainieren. Bis er im Winter eventuell transferiert werden kann.

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SP
TD
PT
1
FC Lugano
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9
20
25
2
BSC Young Boys
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9
13
19
3
FC Sion
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9
9
19
4
FC Basel
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9
0
13
5
FC St. Gallen
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9
-3
13
6
FC Luzern
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9
-1
12
7
FC Zürich
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9
-6
11
8
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-2
10
9
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-11
8
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