Verbaler Ausrutscher bei 3:2-Triumph
FCZ-Rizzo entschuldigt sich bei St. Gallens Zeidler

Zürichs Assistenztrainer Joël Magnin kassiert noch vor der Pause Gelb, sein Chef Massimo Rizzo entschuldigt sich nach dem 3:2-Sieg offiziell bei FCSG-Trainer Peter Zeidler.
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Der FCZ ist wieder auf der Siegerstrasse.
Foto: foto-net / Cornelia Sigrist;
Max Kern

Normalerweise sind in der Schweiz nach den Spielen bei den Pressekonferenzen mit den beiden Trainern ein paar nette Phrasen zu hören. Im kybunpark überrascht FC-Zürich-Trainer Massimo Rizzo nach dem 3:2-Erfolg (nach 0:2-Rückstand) mit seinem Statement. Der Zürcher beginnt seine Rede folgendermassen: «Ich möchte mich zuerst bei Peter entschuldigen. Es waren ein bisschen viele Emotionen im Spiel. Das war nicht so souverän von mir. Emotionen gehören zwar dazu. Aber man sollte es nicht übertreiben.»

Sein Gegenüber reichte sinnbildlich sofort die Hand zur Versöhnung. Zeidler: «Ich nehme die Entschuldigung an. Ich bin auch nicht immer vorbildlich. Ich will mich auch verbessern.»

Was musste sich Zeidler denn genau an den Kopf werfen lassen? Der Deutsche zu BLICK: «Das ist nicht der Rede wert.» Schwamm drüber.

«Hatte Angst, dass es gröber wird»

Zum Spiel mit der verrückten Wende sagt Rizzo: «Nach dem 0:1 gegen Vaduz unter der Woche und den zwei frühen Gegentoren hier in St. Gallen hatte ich Angst, dass es gröber wird.»

Wurde es dank Doppeltorschütze Marchesano («diese Mannschaft hat Charakter»), zwei Assists des neuen Antreibers Blerim Dzemaili und dem groben Patzer von St. Gallens Goalie Zigi aber nicht. Zeidler: «Es ist ärgerlich, dass Zigi einmal einen Fehler macht, er ist jetzt schon ein Jahr hier.» Aggressiv-Leader Lukas Görtler auf «blue»: «Das war Zigis erster Fehler, die Trainings inbegriffen.»

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6
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