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Van Wolfswinkel nach Comeback
«Ich habe einen Kopfball gemacht und lebe noch»

Ein halbes Jahr nach der Gehirn-Aneurysma-Diagnose gibt Ricky van Wolfswinkel gegen Zürich sein Comeback. Was er auf dem Platz gemacht habe, wisse er selbst nicht so genau, sagt der Holländer mit einem Schmunzeln.
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Ricky van Wolfswinkel steht nach seiner Gehirn-Operation wieder in einem Ernstkampf auf dem Platz.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Stefan Kreis

Er steht zwar nur sieben Minuten auf dem Platz, und doch ist Ricky van Wolfswinkel beim 4:0-Sieg gegen den FCZ der grosse Gewinner des Spiels. Ein halbes Jahr nachdem beim Holländer ein Aneurysma im Gehirn festgestellt wurde, gibt er sein Comeback. Ein medizinisches Wunder, schliesslich wurde der Holländer am Gehirn operiert. «Es ist super gelaufen und die Ärzte haben mir grünes Licht gegeben. Ich vertraue ihnen zu einhundert Prozent. Sie haben das super gemacht. Jetzt stehe ich hier. Ich habe sogar einen Kopfball gemacht und ich lebe noch», sagt Van Wolfswinkel nach dem Spiel und lacht.

Erinnerungen an seinen Einsatz hat der 31-Jährige aber kaum. «Ich habe keine Ahnung, was ich fussballerisch gemacht habe. Das war nicht mein Fokus. Mein einziger Gedanke war, dass ich wieder auf dem Feld stehe. Ich weiss nicht, was wir im Spiel gemacht haben. Das war heute echt nicht so wichtig.»

Ebenfalls nebensächlich war an diesem Abend Van Wolfswinkels Zukunft in Basel. Sein Vertrag läuft im Juni aus, Gespräche hat es noch nicht gegeben. «Sie verstehen sicher, dass meine Zukunft für mich heute war. Nachdem das Comeback geschafft ist, will ich in den nächsten Monaten wieder in die Mannschaft kommen, Tore schiessen und Spiele gewinnen. Ich glaube, dass ich hier in Basel meinen Platz gefunden habe. Dieses Gefühl gibt mir auch der Klub, der Trainer und der Staff», sagt der FCB-Wolf.

Sinnbild dafür sind seine Teamkollegen, die nach dem Sieg im Klassiker nicht über ihre eigene Leistungen sprechen sondern über Van Wolfswinkels Comeback. Alles andere sei nebensächlich.

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