Vaduzer sind gekommen, um zu bleiben!
So plant Frick nach Exploit in Basel den Ligaerhalt

Vaduz schockt zum Saisonauftakt den FCB – 2:2 im Joggeli. Für den Aufsteiger ist es ein nicht budgetierter Punkt, der Trainer Mario Frick in dessen akribischer Saisonplanung aber gleich entgegenkommt.
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Mario Frick entführt mit seinem FC Vaduz einen Punkt aus dem Joggeli.
Foto: TOTO MARTI

Frech und effizient! Aufsteiger Vaduz gibt gleich zum Saisonstart eine erste Kostprobe ab, womit in Duellen mit ihm in der neuen Spielzeit zu rechnen ist. Trainer Mario Frick hatte schon vor der Partie angekündigt, sein Team werde sich in Basel «nicht abschiessen lassen». Frick, Liechtensteiner Rekordtorschütze und einst «Bomber» für Siena, Hellas Verona, Arezzo und Ternana, will damit zu verstehen geben: Wir Vaduzer sind zwar krasser Aussenseiter, aber durchaus selbstbewusst!

Und so treten sie im Joggeli auch auf. Am Ende hat der FCB gar noch Glück, dass Boris Prokopic in der Nachspielzeit nur den Pfosten trifft. Es bleibt beim 2:2, das für Vaduz aber ein klarer Auftakterfolg darstellt. Es ist ein Zähler, auf den Frick gehofft, ihn aber in seiner Saisonplanung nicht einkalkuliert hat.

«… dann halten wir die Klasse!»

Der Vaduzer Coach verfolgt eine eigene Philosophie, was die Zielsetzung für diese Saison anbelangt. Er will keinen Platz als Ziel herausgeben, sondern eine Punktzahl: «Wenn wir die erreichen, dann halten wir auch die Klasse!» Frick strebt den direkten Ligaerhalt an, also Rang acht. Barrage-Position neun soll nur das Notfallszenario darstellen.

Wieviele Zähler müssen es seiner Meinung nach denn sein? Das will Frick nicht verraten, das Punkteziel soll intern bleiben. Der Blick auf die letzte Saison zeigt aber: Sion brauchte 39 Punkte, um gerade noch vor Thun Achter zu werden. Der Schnitt der letzten zehn Jahre für den rettenden achten Platz (auch wenn es zwischendurch keine Barrage gab): 35,8 Punkte! Noch viel Arbeit für die Frick-Elf, aber der Grundstein ist mit dem Exploit im St. Jakob Park bereits gelegt. (mpe)

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