Nach 20:0-Sieg im Cup-Viertelfinal
Vaduz-Sportchef wehrt sich gegen Witz-Wettbewerb-Vorwurf

Unter der Woche verräumt der FC Vaduz die 2. Mannschaft des FC Schaan im Cup-Viertelfinal gleich mit 20:0. Weshalb der Pokal trotzdem kein Selbstläufer ist und wer am Sonntag gegen Sion stürmen könnte: Hier gehts zum Vaduz-Inside.
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Vaduz-Sportchef Burgmeier will trotz 20:0-Sieg nichts von einem Witz-Wettbewerb wissen.
Foto: Michael Zanghellini/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Wer einen Cup-Viertelfinal mit 20:0 gewinnt wie der FC Vaduz unter der Woche gegen die 2. Mannschaft von Schaan, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, mittendrin in einem Witz-Wettbewerb zu stecken. Sieht Vaduz-Sportchef Franz Burgmeier anders: «Der Cup ist für uns kein Selbstläufer, der USV Eschen-Mauren zum Beispiel spielt in der 1. Liga Classic, und gegen den FC Balzers lagen wir im Final mal 0:2 hinten und konnten das Spiel erst in der Verlängerung noch für uns entscheiden.» Fakt aber ist: Am Ende siegt meist der FC Vaduz, der sich 52-facher liechtensteinischer Cup-Sieger nennen darf. Es ist ein Erfolg, der automatisch mit der Qualifikation für den Europacup verbunden ist.

Die grosse Frage

Hat Dejan Djokic sein Pulver verschossen? Beim 20:0-Sieg gegen die 2. Mannschaft des FC Schaan trägt sich der 26-Jährige als siebenfacher Torschütze ein, in der Super League hat der Stürmer in bislang neun Einsätzen noch kein einziges Mal getroffen. Ob sich das am Samstag ändern wird? Mit dem FC Sion wartet Djokics Ex-Verein.

Gesagt ist gesagt

«Irgendwann hängt man auch im Cup!» Franz Burgmeier erinnert an die Finalpleite gegen den USV Eschen-Mauren aus dem Jahr 2012, als die Ländle-Kicker im Penaltyschiessen mit 2:4 unterlagen. Erster Fehlschütze: Franz Burgmeier. Penalty-Held: Benjamin Büchel, der mittlerweile beim FC Vaduz spielt. Burgmeier sagt, dass auch der Schweizer Cup immer wieder für einen Exploit gut sei. Unter anderem stand mit Biel gar mal ein Team aus der Promotion League im Final. Eines aus der 1. Liga classic hingegen noch nie.

Die Blick-Prognose

Wäre das liechtensteinische Oberhaupt, Fürst Hans-Adam II., so fussballverrückt wie Sion-Boss Christian Constantin, müsste man sich im Ländle keine finanziellen Sorgen machen. Mit einem geschätzten Vermögen von bis zu 14 Milliarden US-Dollar ist er der reichste Monarch in Europa. Da wirkt CC mit seinem geschätzten Vermögen von 750 Millionen Franken schon fast wie ein Bettler. In Sachen Budget hingegen bedient sich der FC Sion in anderen Regalen. Vaduz muss mit einem Mini-Mini-Budget von sechs Millionen Franken auskommen, CC kann es sich leisten, zweistellige Millionenangebote für Winsley Boteli abzulehnen. Die Frage nach dem Favoriten ist deshalb geklärt.

Mögliche Aufstellung

Schaffran; Hasler, Simani, Berisha, Schwizer; Stark; Hammerich, Cabrera; Cocic; Dalipi, Monsberger.

Wer fehlt?

Föllmi, Konietzke, Mack, Neelakandan, Seiler, Sorgic (alle verletzt) und Julian Stark (gesperrt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 12 Runden:

  1. Lutfi Dalipi 4,7
  2. Luca Mack 4,2
  3. Juan Cabrera 4,2
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Der Schiedsrichter

Mirel Turkes leitet die Partie. VAR in Volketswil ist Fedayi San.

Der Gegner

Winsley Boteli ist mit sechs Treffern trotz Ladehemmungen Sions bester Torschütze und gehört somit noch immer zu den gefährlichsten Offensivspielern der Walliser. Jetzt fehlt er in der 13. Runde aufgrund einer Lebensmittelvergiftung – das dürfte den Wallisern nicht gefallen. Hier gehts zum Sion-Inside.

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13.

Runde

  • Sa., Luzern – YB, 18.00 Uhr
  • Sa., Vaduz – Sion, 18.00 Uhr
  • Sa., GC – Lausanne, 20.30 Uhr
  • So., St. Gallen – Lugano, 14.00 Uhr
  • So., Servette – Zürich, 16.30 Uhr
  • So., Thun – Basel, 16.30 Uhr
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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