Chancenwucher und Büchel-Bock
Trotz guten Leistungen steht Vaduz mit leeren Händen da

Sowohl hinten als auch vorn flattern beim FC Vaduz die Nerven. Statt möglichen sechs Zählern starten die Ländle-Kicker mit zwei Niederlagen. Was Coach Marc Schneider sagt. Und ob er seinem Goalie nach dessen Bock Vorwürfe macht.
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Benjamin Büchel kassiert nach einem Bock nach 24 Sekunden das 0:1.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Vaduz verliert erneut unverdient gegen St. Gallen trotz vielen Chancen
  • Torwartfehler von Büchel verursacht Gegentor nach nur 24 Sekunden
  • Vaduz hat bisher null Punkte und fünf Gegentore in der Saison
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Stefan KreisReporter Fussball

Als Spieler war Vaduz-Coach Marc Schneider ein Defensiv-Allrounder und kickte unter anderem für St. Gallen. Jene Chance aber, die sein Stürmer Marcel Monsberger nach knapp einer Stunde versiebt, hätte der 46-Jährige heute, 14 Jahre nach dem Ende seiner Aktivkarriere, wohl versenkt.

Mausbeinallein taucht der Österreicher vor dem Kasten von Lukas Watkowiak auf, setzt den Ball aber an den Aussenpfosten. «Wenn wir das 3:1 schiessen, wäre es für den FC St. Gallen schwierig geworden. Den muss er machen», sagt Schneider. Der Blue-Kommentator spricht von einer «450-prozentigen» Gelegenheit. Bereits in der ersten Hälfte betreiben die Ländle-Kicker Chancenwucher. Wie schon bei der 1:2-Niederlage zum Saisonauftakt gegen Lugano geht die Schneider-Elf am Ende unverdient als Verlierer vom Platz.

Chancenwucher und Büchel-Bock

Acht Tore hätte man gegen Lugano und St. Gallen schiessen können, schlussendlich sinds bloss deren drei. Und fünf Gegentore. «Bitter» sei das, sagt Coach Marc Schneider, zumal vor allem der erste Gegentreffer das bislang grösste Geschenk der laufenden Super-League-Saison ist. Goalie Benjamin Büchel schiesst kurz nach Anpfiff seinen Gegenspieler Baldé an und kassiert nach bloss 24 Sekunden den ersten Treffer.

«Beni wird damit umgehen können, solche Fehler gehören dazu, die Mannschaft und auch er haben top reagiert», sagt Schneider und will seinem Goalie keinen Vorwurf machen. Stattdessen blickt er zuversichtlich in die Zukunft und auf das kommende Auswärtsspiel gegen Sion: «Wir sind zwar noch zu wenig gut in beiden Sechzehnern, aber die Auftritte geben uns Mumm. Wir haben gegen zwei Topmannschaften mithalten können.»

Umso bitterer, dass die Ländle-Kicker mit null Punkten dastehen.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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