Urs Meier
FCZ-Trainer schoss das schönste GC-Eigentor

GC vs. Zürich. Für FCZ-Interimstrainer Urs Meier (51) in vieler Hinsicht ein spezielles Spiel: GC war seine grosse Liebe – und eines seiner GC-Tore wurde gar in Südamerika ein Hit.
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Von Max Kern und Michael Wegmann

Urs Meier? Nein, er ist nicht verwandt mit dem gleich­namigen Ex-Schiedsrichter. Meier stammt aus der ehemals berühmtesten Fussballschule der Schweiz. Der Stadtzürcher Zweitliga-Quartierverein FC Seefeld brachte Internationale wie Heinz und Herbert Hermann, NLA-Grössen wie Richard Bauer, Oscar Bouli oder Salve Andracchio heraus. Und eben Urs Meier. Alle spielten bei GC.

Mit 21 wechselt Meier zum Rekordmeister. Das war 1981. Die Hopper feiern drei Titel in Serie. Meier schafft den Durchbruch nicht. 1984 geht er. Kommt 1989 zur alten Liebe zurück. Der heutige Nati-Coach Ottmar Hitzfeld formt den Stürmer zum Aussenvertei­diger um. Meier: «Ich warnte Hitzfeld schon damals: ‹Sie wissen, dass der Ball auch einmal im eigenen Tor landen könnte.› Hitzfelds Antwort: ‹Glaub mir, ich mache dir keinen Vorwurf.›»

Es kommt wie von Meier befürchtet. 7. März 1990. Viertelfinal im Cupsieger-Cup. Meier zeigt einen Hechtköpfler. Leider in die falsche Richtung (siehe Video). Ein Eigentor der speziellen Art. GC verliert 0:2, scheidet nach dem Rückspiel aus. Meier später: «Mein Tor wurde sogar in Südamerika gezeigt.» Gestern sagt er: «Das Kopftor musste sein, sonst würde man mich immer noch nicht kennen... Und ich war damals froh, dass es mit Hitzfeld schon abgesprochen war.»

1995, nach zwei Jahren als Assistenztrainer unter Christian Gross, zerbricht Meiers Liebe mit GC. Meier geht. Für immer. Über die Trennungsgründe schweigt er auch heute noch.

Heute kommt er als Gegner zurück. Meier: «Ich bin nicht David Copperfield, ich bin Urs Meier. Wenn ich zaubern könnte, wäre es einfacher.» Nach den ereignisreichen Tagen – der Entlassung von Trainer Fringer, dem Absprung von Sportchef Bickel – ist ihm vor allem eines wichtig: «Die Spieler müssen wieder zum Selbstvertrauen finden und den Kopf wieder für den Fussball frei­machen.»

Meier musste schon einmal als FCZ-Trainer einspringen. Nach der Entlassung von Urs Fischer gewann er am 20. Mai 2012 das Derby gegen seinen Herzklub 1:0. Heute sind die Vorzeichen aber anders. GC steht vorne, der FCZ steckt in der Krise. Meier: «Auch ein Unentschieden ist gegen GC ein positives Resultat. In unserer Situation brauchen wir Demut und Bescheidenheit.»

Trotz schlechter Vorzeichen fiebert der Ex-Hopper dem 230. Derby entgegen: «Ich freue mich wahnsinnig. Wenn sich alle so freuen, wirds ein super Spiel!»

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Brack Super League 2026/27
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SP
TD
PT
1
FC Lugano
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9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
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9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
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9
-2
10
9
FC Thun
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9
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10
10
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-11
8
11
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