Nach Luzern-Pleite
FCB-Coach verteidigt TV-Ausraster und lüftet Abgang-Geheimnis

Stephan Lichtsteiner steht auch vier Tage nach der Luzern-Pleite zu seinen Worten von nach dem Spiel. Dafür zeigt er sich bei einer anderen Situation einsichtig und erklärt seinen verfrühten Abgang in die Kabine.
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Stephan Lichtsteiner verteidigt seine Wutrede vom letzten Sonntag.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stephan Lichtsteiner erklärt seinen Kabinenabgang im Luzern-Spiel: Übelkeit.
  • Er kritisiert seine Mannschaft für mangelnde Mentalität und Einsatz.
  • Basel verlor 2:4 gegen Luzern, nächste Partie gegen Lausanne am 28. Februar.
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Björn LindroosRedaktor Sport

Fünf Tage nach der 2:4-Pleite gegen Luzern lüftet Stephan Lichtsteiner (42) ein Geheimnis. Kurz vor Schluss verschwand er für wenige Minuten in die Kabine. Nach dem Luzern-Spiel wollte er nicht genau verraten, wie es zur Abwesenheit auf der FCB-Bank gekommen ist. Liess er seinem Ärger freien Lauf? Nein. «Ich habe etwas Falsches gegessen und musste erbrechen», erklärt er jetzt seinen verfrühten Abgang. «Eine Notsituation», ergänzt er lachend.

Zum Kotzen fand Lichtsteiner auch die Leistung seines Teams. Nach der Partie platzte dem Trainer der Kragen. In den TV-Interviews und bei der Pressekonferenz kritisierte er seine Mannschaft und prangerte unter anderem die fehlende Mentalität an.

«Ich darf Dinge einfordern»

Fünf Tage später steht er immer noch zu seinen Worten. An der Pressekonferenz vor dem Lausanne-Spiel sagt er am Freitag: «Ich bin als Chef verantwortlich für die Leistungen und darf diese Dinge einfordern und ansprechen. Das werde ich auch weiter tun. Das ist mein Weg und meine Art und Weise.»

Die Mentalitätsaussagen habe er nicht aus den Emotionen heraus getätigt: «Ich habe das sehr bewusst gemacht. Ich habe gesagt, was ich denke. Ich weiss, wie man gewinnt. Wir müssen alle am gleichen Strick ziehen.»

Lichtsteiner erklärt: «Ich habe absolut kein Problem mit individuellen Fehlern. Daran arbeiten wir. Aber das Mindset, dass ich alles für diese Farben und das Team gebe, darf nie fehlen. Und das habe ich gegen Luzern nicht gesehen.» In seiner Karriere als Spieler habe dieses Mindset nie gefehlt. Doch der ehemalige Nati-Spieler weiss auch: «Ich darf von meinen Spielern nicht erwarten, dass sie gleich sind wie ich.»

Kritik für Soticek-Situation

Die deutlichen Worte seien bei seiner Mannschaft angekommen: «Wir haben das aufgearbeitet und ich erwarte einen grossen Schritt nach vorn gegen Lausanne. Ich bin sicher, dass diese Botschaft angekommen ist.»

Bei einem anderen Vorfall aus dem Luzern-Spiel nimmt Lichtsteiner dagegen Kritik an. Nach einem Gegentor wies er den eingewechselten Marin Soticek (21) lautstark und mit Taktiktafel zurecht. «Das war unglücklich. Da war auch viel Frust dahinter und die Kritik empfinde ich als gerechtfertigt. Da gilt es auch für mich, einen Schritt vorwärtszumachen und daraus zu lernen.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
26
32
61
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
26
-46
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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