«Tut ein wenig weh»
Servette ist weit weg von den eigenen Ambitionen

Bei Servette ist man unzufrieden mit dem Saisonstart. Besonders Verteidiger Steve Rouiller schmerzt der aktuelle Tabellenplatz. Im Nachholspiel gegen Thun kann dieser aber verbessert werden. Dafür braucht es aber den zweiten Sieg in Folge – das Servette-Inside.
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Kingstone Mutandwa (r.) beschert Servette den zweiten Saisonsieg.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Servette gewinnt 1:0 gegen Lausanne und bleibt erstmals ohne Gegentor
  • Captain Rouiller kritisiert Tabellenplatz, Servette nun auf Rang neun
  • Schiedsrichter Johannes von Mandach pfeift Thun-Servette am 16. September
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Bastien FellerSportjournalist

Die News der Woche

Servette hat am Sonntag in Lausanne den zweiten Saisonsieg eingefahren. Zudem blieb die Mannschaft dabei ohne Gegentor – eine Premiere für die Grenats in dieser Saison. Nichtsdestotrotz war die Leistung der Genfer alles andere als überzeugend. In der ersten Halbzeit haben die Servettiens fast gar nicht stattgefunden und blieben auch in der zweiten Hälfte über weite Strecken harmlos. Am Ende spielt das keine Rolle, denn die drei Punkte gibt es dank des Penaltytors von Kingstone Mutandwa so oder so.

Die grosse Frage

Kann Servette zwei Siege in Folge einfahren? Das letzte Mal ist ihnen das Ende der vergangenen Spielzeit gelungen. Dank eines starken Schlussspurts beendeten die Genfer so die Saison versöhnlich – auch wenn die Top 6 verpasst wurden. In der laufenden Spielzeit folgte auf ihren bislang einzigen Erfolg – ein 2:1 gegen die Grasshoppers Anfang August – ein enttäuschendes 1:1-Unentschieden gegen Luzern, das bereits früh dezimiert wurde. Schlagen die Genfer nun Thun, würden sie einen Sprung in der Tabelle machen und so auch den Druck auf Trainer Jocelyn Gourvennec lindern.

Gesagt ist gesagt

«Wenn ich auf die Tabelle schaue, tut mir das persönlich ein wenig weh», gesteht Servette-Captain Steve Rouiller nach dem Sieg in Lausanne. Dank des Erfolgs konnten die Genfer das Tabellenende verlassen und auf den neunten Platz vorrücken. Weit, sehr weit entfernt von ihren Ambitionen für diese Saison.

Die Blick-Prognose

Für Servette steht das dritte Auswärtsspiel der Saison an, nachdem man zuvor in Zürich und Lugano Niederlagen hinnehmen musste. Beide Partien hätten nicht zwangsläufig verloren gehen müssen – insbesondere wegen eines groben Fehlers des Torhüters im Letzigrund und eines beim Stand von 0:0 verschossenen Elfmeters im Tessin. Servette reist also durchaus mit Hoffnungen ins Berner Oberland. Diese Hoffnungen wollen die Thuner aber zunichtemachen. Dafür muss der Meister aber zwingend auch Tore zu Hause erzielen – bislang ist ihnen das in der Liga noch nicht gelungen. Da Servette über die beste Abwehr der Liga verfügt, wird das kein einfaches Unterfangen. Das Spiel kann in beide Richtungen kippen: Thun wird zwar das Spieltempo bestimmen, doch Servette wird auf Konter lauern und könnte dadurch erfolgreich sein.

Mögliche Aufstellung

Gertmonas; Maceiras, Rouiller, Burch, Mazikou; Stevanovic, Njoh, Douline, Lambourde; Fofana, Mutandwa.

Wer fehlt?

Naressi (gesperrt), Besson, Cognat, Frick (verletzt), Mraz, Severin (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 7 Runden:

  1. Cognat 4,17
  2. Rouiller 4,0
  3. Ouattara 4,0
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Der Schiedsrichter

Johannes von Mandach leitet die Partie im Visana Stadion. Unterstützung kriegt der Unparteiische von VAR Urs Schnyder.

Der Gegner

Bei Thun werden die Sorgen in der Defensive grösser. Weil nun Captain Marco Bürki für vier Spiele gesperrt wurde, fehlt ein wichtiges Puzzlestück. Allerdings ist er nicht der einzige Spieler, der gegen GC vom Platz hätte fliegen müssen – hier gehts zum Thun-Inside.

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4

Runde

Luzern – Lausanne 1:0
FCZ – Basel 1:2
YB – Vaduz 4:2
Di., GC – Sion 19 Uhr
Mi., Thun – Servette 19 Uhr
Mi., Lugano – St. Gallen 19 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
7
13
19
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
12
16
3
FC Sion
FC Sion
7
6
15
4
FC Basel
FC Basel
8
2
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
7
-2
10
6
FC Zürich
FC Zürich
8
-6
10
7
FC Luzern
FC Luzern
8
-5
9
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
7
-4
8
9
Servette FC
Servette FC
7
-3
7
10
FC Thun
FC Thun
7
-7
7
11
FC Vaduz
FC Vaduz
8
-2
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
8
-4
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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