Totales Chaos
«Tschissii» ist nicht mehr das alte GC

«Tschissii» hat nicht mehr viel mit Rekordmeister GC zu tun. Es herrschen andere Spielregeln und Umgangsformen, aber damit muss man leben.
Kommentieren
1/6
Quo vadis GC: Die Ungewissheit beim Rekordmeister ist gross.
Foto: keystone-sda.ch
Blick_Portrait_2285.JPG
Michael WegmannStv. Fussballchef

Das Klublokal «Heugümper» liegt nicht per Zufall neben dem Paradeplatz – dem Zentrum des Schweizer Bankwesens. Die Marke GC steht für Erfolg, Geld, für Noblesse, Stolz, für Etikette und Stil.

Kurz: Der Verein der Zürcher Elite. Oder «än Institution», wie Cabanas den Klub nennt, als er 2011 bei Schiedsrichter Jaccottet «Läck du mir hey! Chli Respekt!» für den Rekordmeister einfordert.

Seit die Zürcher «ihren Klub» im April 2020 an die Chinesen verkaufte, gibts dieses GC nicht mehr. «Tschissii» nennt der neue GC-Boss Sky Sun Monate nach der Übernahme den Klub – ein Stich in jedes «Gee Zee»-Fan-Herz! Immerhin aber macht Sky Sun so unmissverständlich klar, dass die neuen Besitzer GC nicht als Institution, sondern als Investment sehen.

Wie Cabanas vor 12 Jahren vermissen zurzeit viele Angestellte auf dem GC-Campus «chli Respekt». Ihnen fehlt Transparenz, offene Kommunikation, Plan und Ansprechpartner. Trainer Contini wird nicht mal verabschiedet. Weil zwei Wochen vor Trainingsauftakt noch immer kein neuer Trainer da ist, weiss auch sein Staff nicht, wie's weitergeht. Und Leistungsträger mit auslaufenden Verträgen wie Pusic oder Moreira fühlen sich im Stich gelassen.

All das wäre beim alten GC undenkbar gewesen. Aber GC ist seit drei Jahren nun mal «Tschissii». Und die Chinesen bezahlen die Löhne, die Rechnungen – und sie bestimmen die Spielregeln, die Kommunikation. Obs nun gefällt oder nicht.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
36
33
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
36
23
66
3
FC Lugano
FC Lugano
36
13
63
4
FC Sion
FC Sion
36
23
61
5
FC Basel
FC Basel
36
3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
36
6
51
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
36
6
47
2
Servette FC
Servette FC
36
4
47
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
36
-10
42
4
FC Zürich
FC Zürich
36
-20
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
36
-29
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
36
-52
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Alte Kommentare, neues System.
Da wir unser Kommentartool gewechselt haben, kannst du unter diesem Artikel nichts mehr posten. Bei allen neuen Storys kannst du aber wie gewohnt mitdiskutieren.
Meistgelesen