«Den fassen wir nicht an»
Thun-Held Labeau entkam aggressiven Lausanne-Ultras

Brighton Labeau schiesst seinen Ex-Klub Lausanne vor einer Woche ins Elend – und steht danach plötzlich dessen wütenden Ultras gegenüber. Warum sie ihn in Ruhe lassen und was Thun gegen Basel Mut macht. Hier kommt das Thun-Inside.
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Brighton Labeau (r.) entscheidet das verrückte Duell gegen Lausanne. Danach erlebt er nach dem Spiel einen brenzligen Moment.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus
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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Die News der Woche

Gerade hat Brighton Labeau Lausanne das entscheidende Tor zum 5:4 eingeschenkt – wenig später bewahrt ihn sein Ansehen beim Ex-Klub vor Ärger. Nach einem Interview auf dem Platz will der Thun-Stürmer in die Kabine. Doch die ist abgeschlossen, damit keine wütenden LS-Fans hineingelangen. Plötzlich steht Labeau aggressiven Ultras gegenüber. «Was machen wir jetzt?», fragt er. Einer der Ultra-Chefs stellt klar: «Den fassen wir nicht an.» Die Fans lassen ihn in Ruhe. Selbst als gegnerischer Matchwinner geniesst Labeau in Lausanne enormen Respekt.

Die grosse Frage

Zementiert Thun den Aufwärtstrend? Mit dem 3:1 gegen Hearts feiert Gian-Luca Privitelli erstmals zwei Pflichtspiel-Siege hintereinander als Thun-Trainer. Punktet der Meister nun auch gegen Basel, wäre der November-Anfang definitiv seine bislang beste Phase im Amt. Dafür müssen die Berner Oberländer allerdings ihre Heimschwäche abschütteln: Zwölf ihrer 13 Punkte in dieser Super-League-Saison haben sie auswärts geholt. Der Europa-Sieg am Donnerstag zeigt immerhin: Gewinnen geht auch im Visana Stadion.

Gesagt ist gesagt

«Nicht jammern, alles gut, aber ich glaube, es ist auch wichtig, dass man das einmal weiss.» Gian-Luca Privitelli weist auf das erneut ausgedünnte Trainingskader während der Nati-Pause hin. Sieben Spieler werden mit ihren Nationalteams unterwegs sein. Unter anderem für Käit und Kristal (beide Estland) sowie Labeau (Martinique) und Reichmuth (Chile) stehen weite Reisen an. Für die Daheimgebliebenen gibts nach dem Basel-Spiel noch zwei Trainings, danach erhalten sie vier Tage frei.

Die Blick-Prognose

Nur ein Heimsieg aus sechs Ligaspielen: Basel tut sich im eigenen Stadion schwer. Thun steht mit einem einzigen Punkt zu Hause aber sogar noch schlechter da. Doch das 3:1 gegen Hearts macht Mut – und der letzte Thuner Heimsieg in der Liga gelang Ende April ausgerechnet gegen den FCB, ebenfalls mit 3:1. Die Sterne stehen deshalb gut, dass sich diese Geschichte wiederholt.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Dähler, Bamert, Bürki, Mambwa; Reichmuth, Roth, Käit, Maier; Labeau, Dursun.

Wer fehlt?

Genis Montolio, Mats Seiler und Fabio Saiz sind weiterhin verletzt.

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 12 Runden:

  1. Labeau 4,0
  2. Dursun 4,0
  3. Käit 4,0
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Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich leitet die Partie. VAR in Volketswil ist Sandro Schärer.

Der Gegner

Basel muss ohne den gesperrten Captain Xherdan Shaqiri auskommen. Ausgerechnet jetzt, wo der FCB seit vier Ligaspielen auf einen Sieg wartet und kaum noch trifft. Seine anfällige Auswärtsdefensive bietet deshalb Chancen auf Punkte. Hier gehts zum Basel-Inside.

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13.

Runde

  • Sa., Luzern – YB, 18.00 Uhr
  • Sa., Vaduz – Sion, 18.00 Uhr
  • Sa., GC – Lausanne, 20.30 Uhr
  • So., St. Gallen – Lugano, 14.00 Uhr
  • So., Servette – Zürich, 16.30 Uhr
  • So., Thun – Basel, 16.30 Uhr
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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