Teure Kennenlern-Phase
GC-Forte schlechter als Stipic

Diese Statistik wird sich GC-Nothelfer Uli Forte nicht an die Wand hängen. In sieben Spielen holt er nur drei Punkte.
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Diese Statistik wird sich GC-Nothelfer Uli Forte nicht an die Wand hängen.
Foto: Keystone
Max Kern

GC-Feuerwehrmann Uli Forte war sich des Risikos bewusst. Doch der Wunsch des neuen Trainers, alle Spieler noch vor der neuen Saison während Spiel- und Trainingsbetrieb intensiv kennenzulernen, war ihm wichtiger. Jetzt bekommt Forte rein rechnerisch die Quittung! Statistisch gesehen ist er der schlechteste GC-Trainer (siehe unten).

Zwar startet Forte mit 3 Unentschieden in Serie, doch danach setzt es vier zum Teil bittere Pleiten ab. 0:1 gegen St. Gallen, 0:4 in Luzern, 1:6 gegen YB, jetzt ein 0:3 gegen Sion. Das macht in 7 Spielen nur 3 Punkte. Oder 0,43 Zähler pro Spiel.

Forte nahm das in Kauf. Wie bei seinem ersten Feuerwehr-Einsatz im April 2012 bei GC. Damals holte der Nachfolger von Ciri Sforza in 7 Spielen gar nur 2 Punkte. Und das mit den heutigen Bundesliga-Söldnern Bürki, Zuber, Lang, Abrashi, England-Profi Bauer sowie den Basler Team-Stützen Xhaka und Callà. Vor sieben Jahren reichte es GC zum Klassenerhalt, weil Xamax Konkurs ging und Sion 36 Punkte abgezogen wurden.

Jetzt ist schon lange klar, dass GC erstmals seit 70 Jahren runter muss. Die Trainer Fink, Stipic und Forte schaffen dabei einen Liga-Rekord: 20 (!) Spiele ohne Sieg. Der FC Aarau holte in der Spielzeit 2009/10 ganze 17 Runden in Serie keinen Dreier.

So viele Punkte holten die GC-Trainer 

Murat Yakin 1,38
Pierluigi Tami 1,31
Carlos Bernegger 1,22
Boro Kuzmanovic 1,00
Mathias Walther 1,00
Thorsten Fink 0,83
Tomislav Stipic 0,60
Uli Forte 0,43

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SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
37
28
74
2
FC St. Gallen
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37
25
69
3
FC Lugano
FC Lugano
37
13
64
4
FC Sion
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37
23
62
5
FC Basel
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37
1
56
6
BSC Young Boys
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37
11
54
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Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
37
7
50
2
Servette FC
Servette FC
37
6
50
3
FC Lausanne-Sport
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37
-12
42
4
FC Zürich
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37
-21
38
5
Grasshopper Club Zürich
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-28
30
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