Tauziehen um FCSG-Knipser
Erste Entscheidung bei Demirovic gefallen!

Die Gerüchteküche brodelt, was St. Gallens Topskorer Ermedin Demirovic anbelangt. Was Sportchef Alain Sutter und Coach Peter Zeidler dazu sagen...
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Wie gehts weiter bei Ermedin Demirovic?
Foto: TOTO MARTI
Eynat Bollag

Zwei Fragen stehen beim von Alaves ausgeliehenen Mittelstürmer Ermedin Demirovic (22) im Raum. Erstens: Bleibt er bis zum Saisonende in der Ostschweiz? Sein Leihvertrag läuft am 30. Juni aus. Zweitens: Was passiert danach? Kann St. Gallen den 22-Jährigen halten?

Laut BLICK-Informationen ist zumindest die erste Frage geklärt. «Demi», wie er im Klub gerufen wird, kann die Saison nun definitiv mit dem FC St. Gallen zu Ende spielen. Erst am Freitag lässt Sportchef Alain Sutter noch verlauten «wir sind mit Alaves dran den Vertrag zu verlängern». Jetzt herrscht Klarheit und auch grosse Freude im Kybunpark!

Demi sei «voll motiviert», die Saison fertig zu spielen. Der Espen-Topskorer (9 Tore, 5 Assists) ist nicht nur aus sportlicher Sicht aus der Mannschaft kaum mehr wegzudenken, auch menschlich hat er sein Platz im Team gefunden. Oder wie es Coach Peter Zeidler beschreibt: «Er fühlt sich mit den anderen wie ein Fisch im Wasser und würde gerne hier bleiben.»

Der Deutsch-Bosnier kommt im September 2019 zum FCSG und schlägt ein wie eine Bombe. Neun Tore und vier Assists in 16 Spielen gehen auf sein Konto. Kein Wunder schürt er damit auch international immer mehr Interesse. Bundesliga-Klubs wie Leverkusen, Freiburg oder Leipzig, St. Étienne aus der französischen Ligue 1 und neuerdings auch Italiens Sampdoria Genua sollen an ihm interessiert sein. Und nicht zu vergessen, die Ostschweizer selber.

«Es ist unser grosser Wunsch, Demi zu behalten», sagt Zeidler. «Wir sind auch bereit, ihn wieder auszuleihen oder gar zu kaufen.» Ob Alaves da mitspielt? Demirovics Entwicklung bei den Espen ist eindrücklich. Wieso sollen sich die Spanier dieses Talent nehmen lassen?

Es ist Stand heute noch nicht möglich, Frage Nummer zwei zu beantworten, ob der gebürtige Bosnier den Espen auch in der nächsten Saison erhalten bleibt. Eins ist laut Sportchef Sutter jedoch klar: «Wir sind dran und werden sehen wie es rauskommt.» «Denn», so der 52-Jährige weiter, «solange die Tinte nicht trocken ist, nützt es auch nichts, zu spekulieren.»

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