2:0-Erfolg in Lugano
YB gewinnt Spitzenkampf in neuen Auswärts-Trikots

YB taucht in Lugano in einem grau-leuchtstiftorangem Dress auf und benötigt 55 Minuten, um im Nachtragsspiel der 6. Runde auf Betriebstemperatur zu kommen. Der Leader gewinnt 2:0.
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YB siegt auswärts in Lugano mit 2:0.
Foto: keystone-sda.ch
Alain Kunz und Yannick Peng

Das Spiel: «Das war definitiv kein fussballerischer Leckerbissen, halt ein typisches Startspiel nach der Winterpause.» YB-Sportchef Spycher bringt es im «SRF»-Pauseninterview auf den Punkt. Nur einmal wirds in Halbzeit eins gefährlich, als Luganos Guerrero alleine vor Von Ballmoos auftaucht, diesen aber per Flachschuss nicht überwinden kann. Nach dem Seitenwechsel läuft endlich was. Fassnacht eröffnet herrlich das Skore. Bottani muss wenig später den Ausgleich erzielen. Nsame köpfelt unmittelbar danach den Ball auf die Latte. Eine Viertelstunde vor Schluss macht Nsame mit seinem siebten Saisontor alles klar.

Die Tore:
55. Minute, 0:1, Christian Fassnacht: Der erste YB-Abschluss aufs Gehäuse von Lugano-Keeper Baumann zappelt sogleich im Netz. Sulejmani flankt in den Sechzehner, Fassnacht lenkt die Hereingabe per Aussenrist-Volley in die lange Ecke.

75. Minute, 0:2, Jean-Pierre Nsame: Das ging einfach. Elia wird auf der rechten Seite nicht angegriffen, dringt in den Strafraum ein, spielt flach auf den zweiten Pfosten. Nsame braucht nur noch den Fuss hinzuhalten.

Das gab zu reden:

Sandro Lauper steht nach 606 Tagen Ernstkampf-Absenz noch nicht wieder im YB-Aufgebot und darf nicht in diesem gewöhnungsbedürftigen grau-leuchtstiftorangem Dress auflaufen. So werdens 610 Tage. Bis zum Vaduz-Spiel am Sonntag.

Der Beste:

Die Schönheit des Spiels soll immer belohnt werden. Christian Fassnachts Tor ist so ein kleines Kunstwerk, weshalb der Zürcher diese Nomination absolut verdient.

Der Schlechteste:

Matteo Bottani macht ja nicht ein katastrophales Spiel. Aber solch eine Chance, wie er sie in der 61. Minute auf dem Silbertablett serviert kriegt, muss man einfach nutzen. Das absolute Minimum ist es dann, das Tor zu treffen. Nicht mal das schafft Bottani.

So geht es weiter:
Da Luzern aktuell ausser (Corona-)Gefecht gesetzt ist, misst sich Lugano am kommenden Sonntag nicht wie ursprünglich geplant mit dem FCL. Neu treten die Tessiner in St. Gallen an. YB reist, ebenfalls am Sonntag, ins Ländle zum FC Vaduz. Übrigens: Am 14. Februar treffen sich Lugano und YB erneut im Cornaredo.

Die Tabelle:
Nun haben alle zehn Super-League-Teams 14 Spiele auf ihrem Konto. YB liegt acht Punkte vor Basel. Lugano rutscht auf Rang vier ab. St. Gallen (2:0-Sieg gegen Vaduz) ist neu Dritter.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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