Rekorde stehen in Aussicht
«YB wird mit den Besten spielen»

Berner Party-Bären? An einen YB-Osterhasen glaubt YB-Ikone Raphaël Nuzzolo nicht.
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Neuchatel Xamax empfängt heute die Young Boys.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Die Maladière wird am Ostermontag wieder mal voll werden. 11 300 Fans wollen sich ansehen, wie der alte und neue Schweizer Meister nach dem Champions-Wochenende erstmals auftritt. Noch in Feierlaune?

Der mit Abstand beste Skorer der Liga (13 Tore und 13 Assists) glaubt nicht an Party-Bären: «So wie mir die YB-Spieler gesagt haben, werden die mit allen Stammspielern antreten», sagt Raphaël Nuzzolo. Der Mann, der bei Xamax-Fans gleichermassen beliebt ist wie bei jenen aus Bern. «Es gibt noch diverse Rekorde zu brechen. Klar sind das Ziele, bei denen ein Fussballer sagt, das interessiere ihn nicht. Und doch sind es Ziele, die man nun noch erreichen will. Vor allem aus einem Grund: Es ist der FC Basel, der all diese Rekorde hält …»

Da heisst es also: Warm anziehen für den Zweitletzten, der die viertbeste Rückrunde hingelegt hat bislang. «Die Spiele gegen YB sind für uns Bonusspiele. Die verlierst du normalerweise. Also braucht es einen aussergewöhnlichen Kontext, damit es eine Ausnahme gibt. Mit dem vollen Stadion und der Partylaune der Berner könnte dieser gegeben sein. Ich denke, wir haben eine Chance auf die drei Punkte.»

Trainerwechsel hat sich ausgezahlt

Den zweiten Titelgewinn seines Ex-Klubs in Folge hat Nuzzolo ganz anders wahrgenommen als jenen von 2018: «Diesmal ging es nur noch um den Zeitpunkt, derart überlegen war YB.» Ein bisschen schmunzeln habe er dennoch müssen, weil ihn der Sofa-Titel an den eigenen Aufstieg mit Xamax vor einem Jahr erinnert habe: «Auch wir schauten am Fernseher zu, wie Schaffhausen die für unseren Aufstieg nötigen Punkte abgab. Danach gingen wir auch in die Stadt feiern. Und spielten zwei Tage später.»

Der Trainerwechsel von Michel Decastel zu Stéphane Henchoz hat sich bei Xamax ausgezahlt: «Er hat vor allem Punkte gebracht. Dreizehn nach der Vorrunde, das war viel zu wenig. Jetzt liegen wir im Schnitt von einem Punkt pro Spiel. 29 Spiele, 29 Punkte. Mit diesem Schnitt bist du Ende Saison sicher in der Barrage.»

Es sei nach wie vor das grosse Ziel, GC auf Distanz zu halten, sagt der Bieler. «Wenn wir gegen YB verlieren, GC gegen Thun gewinnt und uns eine Woche später im Direktduell schlägt, ist es noch ein Punkt Differenz. Es kann sehr schnell gehen.»

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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