Trainersuche in der Super League
Wer übernimmt in Winterthur und Yverdon?

Bereits in zwei Wochen starten die Super-League-Klubs in die Wintervorbereitung. In Winterthur und Yverdon muss darum schnellstmöglich ein neuer Trainer her.
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Für Ognjen Zaric ist in Winterthur nach 18 Ligaspielen Schluss.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • YB verpflichtet Contini, Yverdon und Winterthur suchen neue Trainer
  • Alain Geiger als mögliche Option für Winterthur-Trainerposten
  • Yverdon beginnt Wintervorbereitung am 2. Januar, Winterthur plant ähnlich
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Lucas WerderReporter Fussball

Während sich die YB-Verantwortlichen nach der Verpflichtung von Giorgio Contini (50) entspannt in die Winterferien verabschieden können, hat die Trainersuche in Yverdon und Winterthur gerade erst begonnen. Am Dienstagmittag stellten erst die Waadtländer Alessandro Mangiarratti (46) vor die Tür, ein paar Stunden später folgte in Winterthur die Entlassung von Ognjen Zaric (35).

Dieser hat sich dort zwar länger gehalten als sein Vorgänger Patrick Rahmen (55) in Bern. Nach nur 13 Zählern aus den ersten 18 Ligaspielen soll in der Rückrunde aber ein neuer Mann das Schlusslicht zum Ligaerhalt führen. Mit Rahmen, Bruno Berner (47) und Alex Frei (45) wären die letzten drei Winterthur-Trainer auf dem Markt. Dass es einen der drei zeitnah noch einmal auf die Schützenwiese zieht, ist aber unrealistisch.

Der Posten in Winterthur ist deutlich weniger attraktiv als auch schon. Der Tabellenletzte wird in der Winterpause nicht im gleichen Mass aufrüsten können wie die direkten Konkurrenten GC und Yverdon, die deutlich mehr finanziellen Möglichkeiten haben.

Nach dem gescheiterten Experiment mit Zaric, der in Winterthur erstmals überhaupt als Cheftrainer amtete, dürften die Verantwortlichen eine Lösung mit etwas mehr Erfahrung bevorzugen. Alain Geiger wäre die naheliegendste Option. Der 64-Jährige ist seit seinem Abgang bei Servette im Sommer 2023 ohne Team.

Ein Italiener für Yverdon?

In Yverdon läuft die Trainersuche dagegen schon etwas länger. Nachdem der entlassene Alessandro Mangiarratti (46) bei den Fans schon länger in Ungnade gefallen war, wird Sportchef Filippo Giovagnoli (54) nicht erst in dieser Woche mit dem Zusammenstellen einer Kandidatenliste begonnen haben. Ganz oben dürften die Namen italienischer Landsmänner stehen.

Um einen neuen Kandidaten zu präsentieren, bleiben noch zwei Wochen. Yverdon wird am 2. Januar mit der Wintervorbereitung beginnen. Ähnlich sieht der Zeitplan in Winterthur aus. Entspannte Feiertage sehen anders aus.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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