Das Spiel
Zu Spielbeginn zeigt sich das junge Team von Lausanne-Trainer Giorgio Contini unbeeindruckt – weder von der langen Anreise nach Vaduz, noch von der starken Form der wiederauferstandenen Lichtensteiner. Die Gäste spielen spritziger auf. Im Mittelpunkt des Spiels stehen aber die beiden Torhüter. Lausanne-Keeper Diaw überzeugt mit viel Selbstvertrauen am Ball, Vaduz-Keeper Büchel mit Top-Paraden und ... einem kurzen Aussetzer in der 30. Minute! Ohne unter Druck zu sein nimmt der 31-Jährige einen klaren Rückpass in die Hand. Die Folge: Indirekter Freistoss innerhalb des Vaduz-Strafraums. Puertas haut drauf, Ibrisimovic hält für seinen Schlussmann den Kopf hin und kann abwehren.
Der verdiente Führungstreffer für Lausanne fällt dann aber doch noch, quasi im Powerplay: Während die Gastgeber aus Liechtenstein auf eine Spielunterbrechung warten müssen, um den verletzten Yannick Schmied auswechseln zu können, spielen die Romands munter weiter – bis Jonathan Bolingi einköpfeln kann.
Nach dem Seitenwechsel geht es ähnlich weiter wie zuvor: Mit vielen Fouls, Gelben Karten, starken Paraden beider Torhüter und leichten Vorteilen für die Gäste aus Lausanne. Beide Teams haben im weiteren Verlauf des Spiels gute Chancen, doch der Ball will nicht mehr ins Tor – bis spät in der Nachspielzeit, als Vaduz alles nach vorne wirft, ausgekontert wird und das 0:2 durch Tsoungui kassiert. Und dann macht der eingewechselte Da Cunha gegen die resignierten Liechtensteiner gleich noch das 3:0. Am Ende schmeichelt das Resultat den Gästen – und Vaduz trägt trotz starken Leistungen weiter die Rote Super-League-Laterne.
Die Tore
0:1, 44. Minute: Toichi Suzuki bringt die Kugel scharf zur Mitte, wo Bolingi angerauscht kommt und seine Farben mit einem wuchtigen Kopfball in Führung bringt. Zum Zeitpunkt des Tors spielt Vaduz in Unterzahl, weil Verteidiger Yannick Schmied verletzt an der Seitenlinie sitzt.
0:2, 95. Minute: Vaduz wirft inklusive Torwart Büchel alles nach vorne. Lausanne kann kontern und der eingewechselte Tsoungui ist auf und davon. Im ersten Anlauf trifft er noch den rechten Pfosten. Er kommt allerdings zum Nachschuss, den er locker über die Linie drückt.
0:3, 97. Minute: Nach dem 0:2 ist bei den Gastgebern die Lust zum Verteidigen endgültig weg. Da Cunha nutzt das aus, lässt vom rechten Flügel die unterbesetzte Vaduz-Verteidigung stehen und schiebt schön ein.
Das gab zu reden
Die 30. Minute. Vaduz-Keeper Büchel leistet sich einen kurzen Aussetzer, nimmt einen Rückpass in die Hände, wodurch Lausanne zur Grosschance zur Führung kommt. Der indirekte Freistoss aus rund zwölf Metern, wuchtig geschossen von Puertas, klärt aber die Mauer. Glück gehabt! Und es bleibt übrigens Büchels einziger Patzer an diesem Abend. Ansonsten glänzt der Goalie gleich mit mehreren Top-Paraden.
Der Beste
Jonathan Bolingi. Erstes Tor im vierten Spiel für Lausanne. Er kam erst Anfang Februar von Royal Antwerpen.
Der Schlechteste
Elvin Ibrisimovic. Findet überhaupt nicht ins Spiel, kann keine Akzente setzen. Muss schon in der Pause runter.
Die Stimmen
So gehts weiter
Am Samstag muss Vaduz in Bern gegen Tabellenleader YB ran, Lausanne spielt am Sonntag zuhause gegen Sion.
Tore: 44. Bolingi (Suzuki) 0:1, 95. Tsoungui 0:2, 96. Da Cunha 0:3.
Aufstellungen
Vaduz: Büchel; Rahimi, Schmid, Simani; Dorn, Cicek, Gajic, Lüchinger, Obexer; Di Giusto; Ibrisimovic.
Lausanne: Diaw; Boranijasevic, Loosli, Flo; Mahou, Bares, Kukuruzovic, Suzuki; Puertas; Guessand, Bolingi.
Einwechslungen
Vaduz: Iodice (44. für Schmid), Sutter (45. für Ibrisimovic), Gasser (73. für Obexer), Coulibaly (79. für Di Giusto), Gomes (79. für Lüchinger).
Lausanne: Tsoungui (71. für Guessand), Cueni (79. für Bares), DaCunha (88. für Mahou).Gelbe
Karten: 25. Di Giusto (Schwalbe), 34. Ibrisimovic, 40. Kukuruzovic, 46. Obexer, 47. Suzuki, 52. Mahou, 60. Boranijasevic, 85. Bolingi (alle Foul).Bemerkungen:
Bemerkungen
Vaduz ohne Schmied, Wieser, Djokic, Prokopic (alle verletzt), Saglam und Santin (beide nicht im Aufgebot). Lausanne ohne Jenz (gesperrt), Turkes, Nanizayamo, Schmidt, Zohouri, Zekhnini, Geissmann, Monteiro, Trazié, Falk (alle verletzt) und Lukembila (nicht im Aufgebot).
Tore: 44. Bolingi (Suzuki) 0:1, 95. Tsoungui 0:2, 96. Da Cunha 0:3.
Aufstellungen
Vaduz: Büchel; Rahimi, Schmid, Simani; Dorn, Cicek, Gajic, Lüchinger, Obexer; Di Giusto; Ibrisimovic.
Lausanne: Diaw; Boranijasevic, Loosli, Flo; Mahou, Bares, Kukuruzovic, Suzuki; Puertas; Guessand, Bolingi.
Einwechslungen
Vaduz: Iodice (44. für Schmid), Sutter (45. für Ibrisimovic), Gasser (73. für Obexer), Coulibaly (79. für Di Giusto), Gomes (79. für Lüchinger).
Lausanne: Tsoungui (71. für Guessand), Cueni (79. für Bares), DaCunha (88. für Mahou).Gelbe
Karten: 25. Di Giusto (Schwalbe), 34. Ibrisimovic, 40. Kukuruzovic, 46. Obexer, 47. Suzuki, 52. Mahou, 60. Boranijasevic, 85. Bolingi (alle Foul).Bemerkungen:
Bemerkungen
Vaduz ohne Schmied, Wieser, Djokic, Prokopic (alle verletzt), Saglam und Santin (beide nicht im Aufgebot). Lausanne ohne Jenz (gesperrt), Turkes, Nanizayamo, Schmidt, Zohouri, Zekhnini, Geissmann, Monteiro, Trazié, Falk (alle verletzt) und Lukembila (nicht im Aufgebot).
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 9 | 20 | 25 | |
2 | BSC Young Boys | 9 | 13 | 19 | |
3 | FC Sion | 9 | 9 | 19 | |
4 | FC Basel | 9 | 0 | 13 | |
5 | FC St. Gallen | 9 | -3 | 13 | |
6 | FC Luzern | 9 | -1 | 12 | |
7 | FC Zürich | 9 | -6 | 11 | |
8 | Servette FC | 9 | -2 | 10 | |
9 | FC Thun | 9 | -8 | 10 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 9 | -11 | 8 | |
11 | FC Vaduz | 9 | -3 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 9 | -8 | 6 |