Das Spiel:
Thun muss sich weiterhin auf den ersten Heimsieg der Saison gedulden. Den Berner Oberländern wird eine fehlerhafte erste Halbzeit zum Verhängnis. Lugano scheint sich Thuns Unsicherheit bewusst zu sein und pfeffert aus allen möglichen Winkeln aufs gegnerische Tor – und das mit Erfolg. Die Thuner Abwehr – und allen voran Goalie Guillaume Faivre – wirkt bei den Gegentoren wenig stilsicher. Beim 0:2 und 0:3 steht der Thuner Schlussmann mit zwei krassen Fehlern im Mittelpunkt. Was hinten nicht klappt, versucht das Heimteam vorne verzweifelt zu kompensieren. Doch dabei fehlt das nötige Glück. In der 23. Minute lässt Thun eine Dreifach-Chance ungenutzt. Rapp scheitert zuerst mit seinem Kopfball an Baumann, das selbe Schicksal ereilt auch Castroman mit seinem Nachschuss, ehe der Pfosten Ahmeds Versuch stoppt. In der zweiten Halbzeit trifft Rapp ein weiteres Mal nur den Pfosten. Lugano kann sich auf das Glück des Tüchtigen verlassen und bricht Thun mit dem 3:0 in der 74. Minute endgültig das Genick. Die Thuner bleiben somit hoffnungslos am Tabellenende kleben.
Die Tore:
0:1, 3. Minute: An der Strafraumgrenze fasst sich Marco Aratore ein Herz und haut drauf. Sein Schuss wird von Thuns Verteidiger Rodirgues entscheidend abgelenkt und findet so den Weg ins Tor.
0:2, 17. Minute: Riesen-Bock von Guillaume Faivre! Der Thuner Rückhalt möchte den Ball Gelmi zuspielen, passt ihn dabei aber direkt auf den Fuss von Mattia Bottani. Der Lugano-Stürmer nimmt dieses Geschenk dankend an und netzt zu seinem ersten Saisontreffer ein.
0:3, 74. Minute: Wieder steht Faivre im Mittelpunkt. Beim Eckball verschätzt er sich und kann den Ball nicht wegfausten. Fabio Daprelà ist zur Stelle und köpft ein. Es ist die Vorentscheidung.
Der Beste: Olivier Gustodio, der Mittelfeldmann ist Dreh-und Angelpunkt im Tessiner-Spiel.
Der Schlechteste: Guillaume Favire, der Thun-Goalie mit zwei Flops im Kellerduell. So kann kein Team gewinnen.
Das gab zu reden: Lugano mit 13 und Thun mit 9 Abwesenden wegen Verletzungen und Krankheit. Das Lazarett ist fast grösser als das Matchblatt.
So gehts weiter: Nächsten Samstag (30. November) muss Thun auswärts gegen Sion ran. Die Tessiner empfangen einen Tag später (1. Dezember) Servette im eigenen Stadion.
Arena Thun, 4827 Fans, SR: Fähndrich (5)
Tore: 4. Aratore (Daprelà) 0:1. 17. Bottani 0:2. 75. Daprelà (Lovric) 0:3.
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Hediger, Karlen, Ziswiler, Sallanovic (verletzt), Glarner, Sutter, Joss, Righetti (krank).
Lugano ohne Crnigoj, Kameraj, Sabbatini, Macek, Soldini, Gerndt, Sulmoni, Holender, Alexander, Piazza, De Queiroz, Pietrogiovanna (verletzt), Rodriguez (krank).
Gelbe Karten: 43. Roth, 53. Maric, 60. Kablan, 66.Stillhart, Custodio (Foul), 56. Baumann (Spielverzögerung)..
Einwechslungen: Thun: Vasic,3 (46.für Ahmed). Munsy (68.für Roth). Chihadeh (87.für Rapp). Lugano: Yao (73.für Bottani). Covilo (77.für Lovric). Sasere (89.für Aratore).
Arena Thun, 4827 Fans, SR: Fähndrich (5)
Tore: 4. Aratore (Daprelà) 0:1. 17. Bottani 0:2. 75. Daprelà (Lovric) 0:3.
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Hediger, Karlen, Ziswiler, Sallanovic (verletzt), Glarner, Sutter, Joss, Righetti (krank).
Lugano ohne Crnigoj, Kameraj, Sabbatini, Macek, Soldini, Gerndt, Sulmoni, Holender, Alexander, Piazza, De Queiroz, Pietrogiovanna (verletzt), Rodriguez (krank).
Gelbe Karten: 43. Roth, 53. Maric, 60. Kablan, 66.Stillhart, Custodio (Foul), 56. Baumann (Spielverzögerung)..
Einwechslungen: Thun: Vasic,3 (46.für Ahmed). Munsy (68.für Roth). Chihadeh (87.für Rapp). Lugano: Yao (73.für Bottani). Covilo (77.für Lovric). Sasere (89.für Aratore).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 9 | 20 | 25 | |
2 | BSC Young Boys | 9 | 13 | 19 | |
3 | FC Sion | 9 | 9 | 19 | |
4 | FC Basel | 9 | 0 | 13 | |
5 | FC St. Gallen | 9 | -3 | 13 | |
6 | FC Luzern | 9 | -1 | 12 | |
7 | FC Zürich | 9 | -6 | 11 | |
8 | Servette FC | 9 | -2 | 10 | |
9 | FC Thun | 9 | -8 | 10 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 9 | -11 | 8 | |
11 | FC Vaduz | 9 | -3 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 9 | -8 | 6 |