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Vs
ST.GALLEN - LAUSANNE
3:57
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Lausanne-Sport bleibt blass
Olma-Trubel nach Nati-Pause: FCSG mit Mini-Sieg

St. Gallen überzeugt nicht und trotzdem reicht es gegen ein sehr blasses Lausanne zum knappen 1:0-Heimsieg.
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St. Gallen feiert nach der Länderspielpause einen 1:0-Heimsieg gegen Lausanne-Sport.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Die Schlüsselszene

Langweilig, aber wahr: Es ist das Foul, das zum Penalty führt. Der Schweizer U21-Verteidiger Dircssi Ngonzo lässt sich von Andrin Hunzikers Direktzuspiel auf Lukas Daschner überraschen. Und der Deutsche nimmt das ungeschickte Einsteigen Ngonzos gerne als Einladung für einen dezidierten Sturz im Lausanner Strafraum.

Das Spiel

Obwohl es keine überzeugende Leistung der Ostschweizer ist, reicht es gegen ein sehr blasses Lausanne. Man merkt, dass beiden Klubs nach der Nati-Pause der Rhythmus etwas fehlt. Die Partie beginnt verhalten, Offensivaktionen sind Mangelware. Erst nach einer halben Stunde taucht Daschner gefährlich im Fünfmeterraum auf. Ngonzo kann den St. Galler nur noch regelwidrig stoppen, worauf Sanli auf Elfmeter entscheidet. Görtler übernimmt die Verantwortung und bringt das Heimteam in Führung.

Nach der Pause ist es aus dem Nichts das Schlusslicht aus Lausanne, das kurz das Spiel macht. Da die Lausanner offensiv aber zu wenig zeigen, bleibt die Partie auch in der zweiten Halbzeit eher lahm. Bei Standards werden die Ostschweizer mehrmals gefährlich, so auch nach einer Stunde. Daschners Treffer wird aberkannt, weil Hunziker zuvor zu hart in den Zweikampf geht. In der Schlussphase versucht Lausanne nochmals alles – ohne Erfolg. St. Gallen feiert einen 1:0-Mini-Sieg und Lausanne bleibt am Tabellenende.

Das Tor

29. Minute, Lukas Görtler, 1:0. Nach einem tollen Zuspiel von Hunziker taucht Daschner im Fünfmeterraum auf. Ngonzo stellt ihm das Bein und bringt ihn zu Fall. Der Captain übernimmt die Verantwortung und verwandelt den Penalty. Mastil ahnt zwar die Ecke, kann den Rückstand aber nicht verhindern.

Der Beste

Tom Gaal gewinnt von der ersten Sekunde an jeden Zweikampf. Es ist genau diese Einstellung, die dem Heimteam den Sieg bringt.

Der Schlechteste

Es könnte jeden aus der Lausanner Offensive treffen. Wir nehmen aber Brandon Soppy, weil er so viel mehr könnte als er jeweils zeigt.

Die Fans

Im alten Espenmoos-Stadion waren Olma-Heimspiele eine ganz besondere Sache. Was vielleicht auch damit zu tun hatte, dass sich das Publikum vor dem Anpfiff in Halle 7 der Olma das eine oder andere Getränk genehmigt hatte. An diesem Sonntag ist die Stimmung im Sitterstadion gut – aber nicht anders als sonst auch, wenn Grünweiss zu Hause antritt. 17’631 sind da.

Die Schiris

Hüseyin Sanli lässt sich in der Tendenz vielleicht eher etwas zu viel von einem mit Geschrei niedersinkenden Spieler zum Pfiff verleiten. Bei seinen beiden grossen Entscheidungen aber liegt der Schiedsrichter richtig. Beim Penaltypfiff und als er in der 58. Minute Lukas Daschners vermeintliches 2:0 kassiert, weil Andrin Hunziker zuvor seinen Gegenspieler gestossen hat.

Stimmen via Blue

Lukas Görtler: «Wir haben das Ganze jetzt etwas in die richtige Richtung gedreht. Es ist der zweite Sieg in Folge. Jetzt versuchen wir, wieder in unseren Flow zu kommen. Wenn wir das heutige Spiel anschauen, lassen wir sehr wenig zu und erlauben dem Gegner kaum Torchancen. In dieser Saison ist es uns noch nicht gelungen, zu null zu spielen. Das war heute auch unser Ziel: Wenn man einmal 1:0 führt, will man kein Gegentor kassieren. Trotzdem können und müssen wir noch besser spielen, mit mehr Überzeugung. Es ist natürlich cool. Ich habe dafür gekämpft, dass ich nach fünf Wochen wieder bereit bin. Heute war auch ein bisschen Risiko dabei, aber ich bin glücklich, dass wir es so durchgezogen haben. Es ist natürlich cool, wenn man nach fünf Wochen zur Mannschaft zurückstösst und dann gewinnt.»

So gehts weiter

Für beide Teams geht es am Freitag im Schweizer Cup weiter: Auf St. Gallen wartet das Kantonsderby gegen Rapperswil-Jona aus der Challenge League (20 Uhr). Lausanne reist erneut in die Ostschweiz und trifft auf Winkeln aus der 2. Liga (14 Uhr).

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
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