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Rot, Penalty – Genf dreht Spiel in den letzten 10 Minuten
3:24
Servette – Lugano 2:1:Rot, Penalty – Genf dreht Spiel in den letzten 10 Minuten
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Servette gewinnt Nervenkrimi
Nach Grgic-Rot gerät Lugano in Not

Lugano kann seine früh erzielte Führung im Stade de Genève nicht über die Zeit retten. Matchentscheidend: Anto Grgics Platzverweis in der Schlussphase.
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Stefan Horisberger zückt glatt Rot, Anto Grgic entschuldigt sich beim gefoulten Alexis Antunes.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
Bastien Feller und Yannick Peng

Das Spiel

Servette schlägt zu Hause Lugano. Das hat Seltenheitswert. Denn das letzte Mal ist dies den Genfern im Februar 2015 gelungen.

Der Match an diesem Sonntag im Stade de Genève entwickelt sich zum Nervenkrimi. Zan Celar köpfelt in der 74. Minute aus drei Metern den Ball nach einem Corner an die Latte. Das 2:0 der Tessiner – das 1:0 gelingt Hadj Mahmoud in der elften Minute – wäre wohl gleichbedeutend mit der Entscheidung gewesen.

Aber so bleibt Servette am Leben und kann nach Celars Lattentreffer zum Konter ansetzen. Diesen unterbindet Anto Grgic. Ref Stefan Horisberger zückt glatt Rot. Weil Grgic Alexis Antunes mit offener Sohle an der Wade trifft (75.).

Servette fortan also in Überzahl. Und nun auch mit dem nötigen Wettkampfglück: Miroslav Stevanovic gleicht per Kopf aus (83.). Aufgrund der Spielanteile ist das verdient.

Dylan Bronn verpasst daraufhin die Führung fürs Heimteam, die Latte rettet für den FC Lugano, der in den Seilen hängt.

Servette stürmt weiter nach vorne. Jérémy Guillemenot dringt in den Strafraum ein, Kreshnik Hajrizi foult ihn. Bendeguz Bolla verwandelt den Penalty gekonnt (89.).

2:1 – die Mehrheit der 6438 Zuschauer auf den Rängen feiert ausgelassen. Servette beendet seine Heimdurststrecke gegen Lugano. Da ists auch egal, dass Dereck Kutesas Treffer in der Nachspielzeit ins verwaiste Lugano-Gehäuse wegen Abseits nicht zählt.

Der Beste

Miroslav Stevanovic. Leitet mit seinem Kopfballtreffer die Wende ein.

Der Schlechteste

Anto Grgic. Hätte mit seiner Grätsche Alexis Antunes beinahe schwer verletzt. Eine solche Aktion hat auf dem Platz nichts verloren.

Das gab zu reden

Seit 2019 spielt Servette wieder in der Super League. Und jetzt gelingt zum ersten Mal seit der Rückkehr ins Oberhaus der Liga ein Heimsieg gegen Lugano.

So gehts weiter

Auf Servette warten kommende Woche erneut zwei Aufgaben: das Rückspiel in der Conference League auswärts bei Ludogorets (Donnerstag, 18.45 Uhr) und der Super-League-Spitzenkampf in Bern gegen YB (Sonntag, 16.30 Uhr). Luganos nächster Gegner ist im Cornaredo der FC Zürich (Sonntag, 14.15 Uhr).

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2
8
6
2
FC Lugano
FC Lugano
2
4
6
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
2
2
6
4
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
5
FC Sion
FC Sion
2
1
3
6
FC Zürich
FC Zürich
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7
FC Basel
FC Basel
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8
FC Thun
FC Thun
2
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3
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Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
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FC Vaduz
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-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
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FC Luzern
FC Luzern
2
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Marchesano schiesst FCZ in der 90. Minute ins Glück
3:11
Luzern – FC Zürich 0:1:Marchesano schiesst FCZ in der 90. Minute ins Glück
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YB – SLO 1:0:Notbremse? Blum-Rot sorgt für Verwunderung
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Präzisionsarbeit – Schmids Tor ist am Ende zu wenig
3:10
GC – Basel 2:1:Präzisionsarbeit – Schmids Tor ist am Ende zu wenig
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Brack Super League 2026/27
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BSC Young Boys
BSC Young Boys
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FC Sion
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FC Zürich
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FC Thun
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