Das Spiel
Luzern tritt in Genf zunächst nicht wie ein Tabellenvorletzter auf. Die Leuchten sind aktiv, haben deutlich mehr vom Spiel. Die Statistik zur Pause? 11:1 Schüsse, 59:41 Prozent Ballbesitz.
In Führung geht aber Servette nach dem Seitenwechsel – bitter für den FCL. Chris Bedia, Ende Januar aus Charleroi (Belgien) zu den Grenats gestossen, erzielt seinen ersten Super-League-Treffer.
Das 1:0 verleiht dem Heimteam Auftrieb, es steigert sich, während Luzern abbaut. Die Genfer müssten den Sack zumachen, tun sie jedoch nicht.
So hoffen die Gäste bis zum Schluss. Und tatsächlich: Kvasina, der FCL-Neuzugang von Oostende (Belgien), glückt in der Schlussphase das 1:1.
Die Tore
53. Chris Bedia 1:0 | Valls bedient Bedia, nachdem sein Schuss zuvor von der Luzerner Hintermannschaft geblockt wurde. Bedia erwischt den herauseilenden Müller zwischen den Hosenträgern. Beide involvierten Genfer wechselte Trainer Geiger zur Pause ein.
86. Marko Kvasina 1:1 | Frydek flankt von links ins Zentrum. Der 1,95 Meter grosse Kvasina, in der 64. Minute von Coach Frick aufs Feld geschickt, darf bei seinem Super-League-Debüt ungestört hochsteigen und einnicken. Servettes Severin steht komplett im Schilf.
Der Beste
Moussa Diallo. Servettes Rechtsverteidiger sorgt bis zu seiner Auswechslung für ordentlich Dampf.
Der Schlechteste
Ronny Rodelin. Ihm gelingt im offensiven Servette-Mittelfeld fast nichts. Sieht Gelb. Muss zur Pause vom Feld.
Das gab zu reden
Die Verabschiedung von Anthony Sauthier (31). Über 250 Pflichtspiele absolvierte der Verteidiger-Haudegen für Servette, im Winter wechselte das Ur-Gestein in die Challenge League zu Yverdon. Vor dem Spiel gegen Luzern gibts von Sportchef Philippe Senderos einen Blumenstrauss. Und Standing Ovations von den Rängen.
So gehts weiter
Am Samstag duelliert sich Servette auswärts mit Lugano (20.30 Uhr). Luzern reist tags darauf für den Kellerkrimi nach Lausanne (16.30 Uhr).
Stade de la Praille, 6297 Fans, SR: Schnyder .
Tore: 53. Bedia (Valls) 1:0. 86. Kvasina (Frydek) 1:1.
Servette: Frick; Diallo, Rouiller, Sasso, Bauer; Cognat, Douline; Stevanovic, Rodelin, Imeri; Schalk.
Luzern: Müller; Dräger, Burch, Simani, Frydek; Jashari; Schulz, Campo, Ugrinic; Sorgic, Abubakar.
Einwechslungen Servette: Valls (46. für Imeri), Bedia (46. für Rodelin), Oberlin (74. für Valls), Severin (74. für Diallo), Vouilloz (88. für Cognat).
Einwechslungen Luzern: Kvasina (64. für Abubakar), Gentner (76. für Campo), Sidler (76. für Dräger), Cumic (84. für Ugrinic), Ndiaye (84. für Sorgic).
Gelb: 36. Rodelin (Foul).
Bemerkungen: Servette ohne Clichy (gesperrt), Fofana, Sawadogo (beide verletzt). Luzern ohne Schürpf, Grether, Monney (alle verletzt).
Stade de la Praille, 6297 Fans, SR: Schnyder .
Tore: 53. Bedia (Valls) 1:0. 86. Kvasina (Frydek) 1:1.
Servette: Frick; Diallo, Rouiller, Sasso, Bauer; Cognat, Douline; Stevanovic, Rodelin, Imeri; Schalk.
Luzern: Müller; Dräger, Burch, Simani, Frydek; Jashari; Schulz, Campo, Ugrinic; Sorgic, Abubakar.
Einwechslungen Servette: Valls (46. für Imeri), Bedia (46. für Rodelin), Oberlin (74. für Valls), Severin (74. für Diallo), Vouilloz (88. für Cognat).
Einwechslungen Luzern: Kvasina (64. für Abubakar), Gentner (76. für Campo), Sidler (76. für Dräger), Cumic (84. für Ugrinic), Ndiaye (84. für Sorgic).
Gelb: 36. Rodelin (Foul).
Bemerkungen: Servette ohne Clichy (gesperrt), Fofana, Sawadogo (beide verletzt). Luzern ohne Schürpf, Grether, Monney (alle verletzt).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 9 | 20 | 25 | |
2 | BSC Young Boys | 9 | 13 | 19 | |
3 | FC Sion | 9 | 9 | 19 | |
4 | FC Basel | 9 | 0 | 13 | |
5 | FC St. Gallen | 9 | -3 | 13 | |
6 | FC Luzern | 9 | -1 | 12 | |
7 | FC Zürich | 9 | -6 | 11 | |
8 | Servette FC | 9 | -2 | 10 | |
9 | FC Thun | 9 | -8 | 10 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 9 | -11 | 8 | |
11 | FC Vaduz | 9 | -3 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 9 | -8 | 6 |