Abwehrchef wohl schwer verletzt
Nach Beka-Schock geht Luzern unter

Zum zweiten Mal in Serie verliert Luzern. Was die Mannschaft von Mario Frick mehr schmerzt als das 1:3 bei Kellerklub Lausanne-Sport, ist der Ausfall von Abwehrchef Ismajl Beka.
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Bastien Feller und Yannick Peng
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Luzern-Abwehrchef Ismajl Beka verletzt sich im Spiel gegen Lausanne-Sport wohl schwer am linken Knie.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Es ist ein Nachmittag zum Vergessen für den FC Luzern: 1:3-Niederlage im Stade de la Tuilière beim bisherigen Schlusslicht Lausanne-Sport und dazu verletzt sich Abwehrchef Ismajl Beka wohl schwer.

Der 23-jährige Innenverteidiger verdreht sich im Zweikampf mit Antoine Bernede unmittelbar nach dem Seitenwechsel das linke Knie. Die Sanitäter kümmern sich minutenlang um den Nationalspieler des Kosovos auf dem Platz, hieven ihn auf die Bahre und fahren ihn dann in die Katakomben.

Zu diesem Zeitpunkt führt der FCL 1:0, Ardon Jashari ist nach einem Doppelpass mit Lars Villiger erfolgreich (31.). Nach dem Beka-Schock kippt die Partie, die Gäste kassieren innert neun Minuten drei Gegentore.

Erst drückt Chris Kablan die Freistoss-Flanke von Samuel Kalu via Innenpfosten über die Linie (68.). Dann zeigt Schiedsrichter Sven Wolfensberger zweimal auf den Punkt, zweimal taxiert er eine Intervention von Beka-Ersatz Mauricio Willimann als strafbar. Noë Dussenne (73.) und Kaly Sène (77.) bezwingen Goalie Pascal Loretz aus elf Metern.

Verrückt: Wolfensberger spricht den Lausannern, die erstmals in dieser Saison zu Hause gewinnen, auch in der ersten Halbzeit einen Penalty zu. Doch nachdem er sich die saubere Aktion von Beka gegen Sène draussen auf Video noch einmal ansieht, nimmt er seine Entscheidung zurück.

Der Beste

Alvyn Sanches. Vorne gefährlich, hinten wertvoll – hat einen grossen Anteil am heutigen Erfolg des Lausanner Teams.

Der Schlechteste

Mauricio Willimann. Ersetzt in der 55. Minute Pechvogel Beka und verursacht dann zwei Penaltys.

Das gab zu reden

Lausanne klettert auf Platz zehn hoch und übergibt den letzten Platz an … den FC Basel.

So gehts weiter

Aufgrund der bevorstehenden Länderspiele gibt es Super-League-Fussball erst wieder am 21. und 22. Oktober. Lausanne-Sport bestreitet auswärts das Derby gegen Stade-Lausanne-Ouchy (21.10./18.00 Uhr). Luzern empfängt zu Hause Yverdon (22.10./16.30 Uhr).

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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