Dank Okou und Captain Jashari
Luzern bezwingt GC nach Cup-Schmach

Nach dem blamablen Cup-Aus zeigt Luzern eine Reaktion und gewinnt gegen GC mit 2:0 – angeführt vom neuen, alten Captain Jashari.
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Jonas Lang und Jan Stärker
1/7
Erstes Super-League-Tor für Teddy Okou. Der Franzose profitiert von einem abgefälschten Ball und bringt Luzern in Führung.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Luzern ist der Angstgegner von GC-Trainer Bruno Berner. In den bisherigen sechs Aufeinandertreffen mit den Zentralschweizern konnte der GC-Coach noch nie gewinnen. Und auch am Sonntagnachmittag steht Göttin Fortuna nicht auf seiner Seite.

Der erste Treffer durch Okou entsteht äusserst unglücklich aus GC-Sicht: Mabils Pass wird geblockt und landet in Okous Füssen, der Franzose steht alleine vor Hammel und macht seinen ersten Saisontreffer. GC hat Glück, dass es zur Pause nur 0:1 steht. Goalie Hammel verschätzt sich kurz vor dem Pausenpfiff bei einem Rückpass und kann nur in extremis klären.

Kurz nach Wiederanpfiff jubelt Luzern trotzdem. Der neue, alte Captain Jashari sorgt für die Vorentscheidung. Luzern zeigt nach der Cup-Schmach gegen Delémont (0:1) ein anderes Gesicht. GC bleibt im zweiten Durchgang blass, erarbeitet sich keinen einzigen Torschuss. So gibt es auch im siebten Anlauf keinen Sieg gegen Luzern für Bruno Berner.

Der Beste

Teddy Okou war mit seiner Geschwindigkeit ein ständiger Unruheherd. Vor dem 1:0 reagierte er gedankenschnell und machte so das Luzerner Führungstor.

Der Schlechteste

Grasshopper Awer Mabil blieb nach vorne blass, leitete mit seinem Katastrophenpass das 1:0 für Luzern und damit die GC-Niederlage ein.

Das gab zu reden

Bei Luzern lief Ardon Jashari auf einmal wieder als Captain auf. Dabei wurde die Binde dem Youngster nach dem Wechseltheater mit Basel zu Saisonbeginn von Cheftrainer Mario Frick abgenommen, Max Meyer war Captain. Nun die Kehrtwende von Frick. «Wir wollten nach dem Cup-Out ein Zeichen setzen. Ardon war die gesamte letzte Saison ein Super-Captain und ein geborener Leadertyp», erklärte Frick vor dem Spiel bei Blue.

So gehts weiter

Für die Luzerner gehts am nächsten Samstag, um 20.30 Uhr, im Wankdorf gegen Meister YB. GC empfängt einen Tag später, am Sonntag, um 14.15 Uhr, Stade Lausanne-Ouchy.

Luzern – Grasshoppers 2:0 (1:0)

swissporarena, 15235 Zuschauer. – SR: Piccolo (Note: 3).

Luzern: Loretz ; Ottiger, Jaquez, Simani, Frydek; Jashari, Beloko; Dorn, M. Meyer, Chader; Okou.
GC: Hammel; Paskotsi, Tobers, Laws, Ndicka; Abrashi, Ndenge; Mabil, Morandi, Schürpf; Babunski.

Einwechslungen:

Luzern: Villiger (Note 3/59. für Chader), Spadanuda (69. für Okou), Kadak (90. für M. Meyer), Ulrich (90. für Spadanuda).
GC: Seko (Note 3/56. für Mabil), Fink (73. für Babunski), Kacuri (73. für Abrashi), De Carvalho (82. für Morandi), Rastoder (82. für Schürpf).

Verwarnungen:

Gelb: 32. Simani (Foul), 37. Tobers (Foul), 44. Mabil (Foul), 45. Ottiger (Foul).

Bemerkungen:

Luzern ohne Abubakar, Ademi, Beka, L. Meyer (alle verletzt), Breedijk, Hegglin, Heller, Wicht (alle nicht im Aufgebot). GC ohne Abels, Corbeanu, Kempter, Lonwijk, Meyer, Shabani (alle verletzt), Blasucci, Bollati, Glaus, Kalem, Nigg (alle nicht im Aufgebot).

swissporarena, 15235 Zuschauer. – SR: Piccolo (Note: 3).

Luzern: Loretz ; Ottiger, Jaquez, Simani, Frydek; Jashari, Beloko; Dorn, M. Meyer, Chader; Okou.
GC: Hammel; Paskotsi, Tobers, Laws, Ndicka; Abrashi, Ndenge; Mabil, Morandi, Schürpf; Babunski.

Einwechslungen:

Luzern: Villiger (Note 3/59. für Chader), Spadanuda (69. für Okou), Kadak (90. für M. Meyer), Ulrich (90. für Spadanuda).
GC: Seko (Note 3/56. für Mabil), Fink (73. für Babunski), Kacuri (73. für Abrashi), De Carvalho (82. für Morandi), Rastoder (82. für Schürpf).

Verwarnungen:

Gelb: 32. Simani (Foul), 37. Tobers (Foul), 44. Mabil (Foul), 45. Ottiger (Foul).

Bemerkungen:

Luzern ohne Abubakar, Ademi, Beka, L. Meyer (alle verletzt), Breedijk, Hegglin, Heller, Wicht (alle nicht im Aufgebot). GC ohne Abels, Corbeanu, Kempter, Lonwijk, Meyer, Shabani (alle verletzt), Blasucci, Bollati, Glaus, Kalem, Nigg (alle nicht im Aufgebot).

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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