GC und Luzern bleiben sieglos
Klidjé duscht die Hoppers kurz vor Schluss

Im ersten Heimspiel der Saison kommen die Grasshoppers dem ersten Sieg sehr nahe. Ein Traumtor von Klidjé vermiest GC jedoch den Abend.
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GC und Luzern teilen sich die Punkte.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Die Grasshoppers und der FC Luzern bleiben in der Super League weiter sieglos. In einer unterhaltsamen Partie gibts eine gerechte Punkteteilung – 2:2. Das Spiel braucht aber eine gute halbe Stunde, bis es an Fahrt aufnimmt. Zwar kontrolliert das Heimteam in der Anfangsphase das Geschehen, gefährlich wird es aber nur selten.

Die Gäste ihrerseits tauen nur schleppend auf, kommen aber zu den konkreteren Chancen. Eine solche bringt kurz vor dem Pausentee die doch etwas schmeichelhafte Führung. Die Hoppers scheinen sich davon nicht beirren zu lassen. Nur wenige Umdrehungen nach dem Seitenwechsel fällt der Ausgleich.

In der Schlussphase drehen beide Teams auf und liefern sich einen Schlagabtausch. Erst dreht Ex-Luzerner Pascal Schürpf die Partie für GC. Kurz vor Schluss packt Klidjé einen herrlichen Schlenzer aus und beschert dem FCL den Ausgleich. Luzerns Captain Dorn hat mit der letzten Chance gar noch den Sieg auf dem Fuss, am Ende bleibts aber beim Remis.

Die Stimmen

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1:25
Enttäuschte GC-Spieler nach Remis gegen Luzern:«Mit dem Punkt können wir uns nicht zufriedengeben»

Die Tore

42. Minute, Lars Villiger, 0:1. Karweina setzt sich im Mittelfeld gegen Abrashi durch, macht einige Schritte und steckt im richtigen Moment auf Villiger durch. Dieser bleibt dann vor Hammel cool und schiebt ein.

54. Minute, Nikolas Muci, 1:1. Völlig unbedrängt kommt Ndicka auf der linken Seite zum Flanken. Sein Zuspiel findet Muci im Strafraum, der sich hochschraubt und per Kopf vollendet.

70. Minute, Pascal Schürpf, 2:1. Mabil bringt den Ball mit viel Drall zur Mitte. Im Strafraum behält Ex-Luzerner Pascal Schürpf den Überblick und lenkt den Ball entscheidend per Kopf ins Tor.

85. Minute, Thibault Klidjé, 2:2: Der eingewechselte Stürmer verschafft sich auf der linken Seite mit einer schnellen Bewegung etwas Platz. Daraufhin zieht er mittels Schlenzer aus rund 25 Metern ab und trifft haargenau ins weite Eck.

Der Beste

Sinan Karweina. Äusserst aktiv. Innert sechs Minuten kommt er zu drei Top-Chancen. Und dann kommt die Szene, in der er Torschütze Villiger findet.

Der Schlechteste

Jakub Kadak. Wirkungslos im Offensivspiel der Luzerner. Viel weniger in Szene als der Doppelsturm Villiger/Karweina.

Die Zuschauer

5'510 Fans finden am Samstagabend den Weg in den Letzigrund.

Das gab zu reden

GC darf beim ersten Heimspiel der Saison nicht mit dem Schönsten ran. Gemeint ist das Trikot. Mit deutlichem Vorsprung wurde das blau-weisse GC-Heimtrikot bei der Blick-Umfrage vor Saisonstart von den Usern zum schönsten der Super-League-Klubs gewählt. Weil aber Luzern nur ein blaues (Heim) respektive weisses (Auswärts) Trikot hat, musste GC mit dem Auswärtstrikot ran, «bedauerte, aber akzeptierte» diesen Entscheid. Immerhin: Das gelb-blaue Auswärts-Shirt, angelehnt an die 80er und 90er Jahre, wurde in der Umfrage an zweite Stelle gewählt.

So gehts weiter

GC muss kommenden Samstag (18 Uhr) gegen Basel ran. Die Luzerner empfangen am selben Tag (20.30 Uhr) Aufsteiger Sion.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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