Celestinis Trainerposten wackelt:
Wie lange bleibt Fabio Celestini noch Lugano-Coach? Auf die sechs Pleiten in Serie müssten Taten folgen, liess Präsident Angelo Renzetti verlauten. Das 1:1-Unentschieden gegen Luzern scheint als «Tat» vorläufig auszureichen. Celestini dürfte wohl auch am Donnerstag gegen Aufsteiger Servette, sowie am Sonntag gegen Schlusslicht Xamax nochmals eine Chance bekommen.
Das Spiel:
Krisengipfel im nebligen Tessin. In den letzten vier Spielen läufts weder bei Lugano (0 Punkte), noch bei Luzern (1 Punkt). Beide taumeln Richtung Tabellenkeller, beide brauchen einen Sieg, beide verpassen den Befreiungsschlag. Luzern überlasst nach dominanter erster Halbzeit zunehmend den Tessinern das Spieldiktat, diese legen sich bis zur Schlussminute mächtig ins Zeug, zwingende Möglichkeiten bleiben jedoch Mangelware. Fabio Celestini verschwindet nach Schlusspfiff zielstrebig in der Kabine, für beide Teams ist der Punktgewinn viel mehr ein Zwei-Punkte-Verlust.
Die Tore:
1:0, 4. Minute: Ein mit viel Zug getretener Eckball landet via Daprelas Kopf auf Carlinhos Juniors Fuss, dieser trifft aus kurzer Distanz. Der Torjubel erfolgt verzögert, da der Treffer erst nach dem Goal Review von VAR-Schiedsrichter Sascha Kever gutgeschrieben wird - ein korrekter Entscheid.
1:1, 28. Minute: Daprela verstolpert den Ball an der Strafraumgrenze, Francesco Margiotta nimmt ihn dankend mit und fackelt nicht lange. Kompromisslos trifft der Italiener ins nahe obere Eck.
Der Beste: Carlinhos Junior. Erzielt sein erster Saisontor und ist absoluter Aktivposten auf Seiten der Luganesi.
Der Schlechteste: Fabio Daprela. Sein Totalaussetzer vor dem 1:1-Ausgleich bringt Luzern zurück in die Partie.
Das gab zu reden: In Minute 62 will Luganos Nicola Dal Monte den Ball flach ins Zentrum spielen, da grätscht ihm ein Luzerner in den Passweg und berührt das Leder klar mit der weit ausgefahrenen Hand. Die Proteste der Luganesi sind verständlich, doch der VAR schreitet nicht ein: kein Penalty. Fragwürdige Entscheidung.
So gehts weiter: Für beide Teams gilts bereits am Donnerstagabend (20 Uhr) wieder ernst. Lugano tritt auswärts bei Servette an, Luzern empfängt Tabellenschlusslicht Xamax.
Cornaredo, 3112 Fans, SR: San
Tore: 4. Carlinhos (Daprelà) 1:0. 28. Margiotta 1:1.
Lugano: Baumann; Lavanchy, Kecskes, Maric, Daprela; Vecsei, Sabbatini, Custodio; Carlinhos, Holender, Aratore.
Luzern: Müller; Kakabadze, Knezevic, Lucao, Sidler; Demhasaj, Voca, Schulz, Schürpf; Ndiaye; Margiotta
Bemerkungen: Lugano ohne Macek, Bottani, Sulmoni, Crnigoj, Covilo, Rodriguez (alle verletzt). Luzern ohne Schwegler, Grether, Ndenge und Arnold (alle verletzt).
Gelb: 22. Vecsei (Foul), 36. Sidler (Foul), 71. Kakabaze (Foul), 72. Carlinhos (Foul).
Einwechslungen:
Lugano: Dalmonte (61. für Aratore), Lovric (69. für Vecsei), Gerndt (85. für Holender).
Luzern: Matos (68. für Demhasaj), Eleke (79. für Margiotta).
Cornaredo, 3112 Fans, SR: San
Tore: 4. Carlinhos (Daprelà) 1:0. 28. Margiotta 1:1.
Lugano: Baumann; Lavanchy, Kecskes, Maric, Daprela; Vecsei, Sabbatini, Custodio; Carlinhos, Holender, Aratore.
Luzern: Müller; Kakabadze, Knezevic, Lucao, Sidler; Demhasaj, Voca, Schulz, Schürpf; Ndiaye; Margiotta
Bemerkungen: Lugano ohne Macek, Bottani, Sulmoni, Crnigoj, Covilo, Rodriguez (alle verletzt). Luzern ohne Schwegler, Grether, Ndenge und Arnold (alle verletzt).
Gelb: 22. Vecsei (Foul), 36. Sidler (Foul), 71. Kakabaze (Foul), 72. Carlinhos (Foul).
Einwechslungen:
Lugano: Dalmonte (61. für Aratore), Lovric (69. für Vecsei), Gerndt (85. für Holender).
Luzern: Matos (68. für Demhasaj), Eleke (79. für Margiotta).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 9 | 20 | 25 | |
2 | BSC Young Boys | 9 | 13 | 19 | |
3 | FC Sion | 9 | 9 | 19 | |
4 | FC Basel | 9 | 0 | 13 | |
5 | FC St. Gallen | 9 | -3 | 13 | |
6 | FC Luzern | 9 | -1 | 12 | |
7 | FC Zürich | 9 | -6 | 11 | |
8 | Servette FC | 9 | -2 | 10 | |
9 | FC Thun | 9 | -8 | 10 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 9 | -11 | 8 | |
11 | FC Vaduz | 9 | -3 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 9 | -8 | 6 |