Keiner wechselt mehr Tore ein
Henchoz ist das Goldhändchen der Liga!

Keiner zaubert mehr Joker aus dem Ärmel als Sion-Coach Stéphane Henchoz. Auch heute gegen Luzern?
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Stéphane Henchoz wechselt in der Super League am erfolgreichsten ein.
Foto: keystone-sda.ch
Stefan Kreis

Drei Tore und vier Assists hat Stéphane Henchoz in dieser Saison schon eingewechselt, der Sion-Coach ist das Goldhändchen der Super League. Nur Zufall oder gewollt? «Vielleicht etwas von beidem. Wenn man einen Wechsel macht, dann hat man immer ein Gefühl, eine Intuition», sagt Henchoz. «Aber», so der Neuenburger, «manchmal funktionierts auch nicht.»

In dieser Saison klappt es bislang ganz gut. Auch weil Sion ein breites Kader hat. «Es ist wichtig, starke Spieler auf der Bank zu haben. Jeder will immer von Anfang an spielen, dabei sind Ersatzspieler genauso wichtig wie jene, die beginnen. Vielleicht sind es gerade die Reservisten, die am Ende den Unterschied ausmachen.»

Wie Pajtim Kasami, der beim 3:1-Sieg gegen den FCZ nach seiner Einwechslung doppelt trifft. Oder Anto Grgic und Jared Khasa, die als Joker schon je zwei Treffer vorbereitet haben. «Die Frage ist, ob einer motiviert ist und mit der richtigen Einstellung ins Spiel geht. Ob er nun in der Startelf steht oder nicht, spielt keine Rolle», sagt Henchoz.

Spieler bewusst draussen lassen

Manchmal gehe es auch darum, einen Spieler bewusst draussen zu lassen, um ihn zu provozieren und das Beste aus ihm herauszukitzeln. «Wenns klappt und er mir nach seiner Einwechslung unbedingt zeigen will, dass er in die Startelf gehört, dann habe ich alles richtig gemacht», sagt Henchoz. So wie bei Kasami, der seit seinem Jokerauftritt gegen den FCZ immer in der Startelf stand. Auch heute gegen den FCL dürfte der 27-Jährige beginnen. Obs nach zuletzt drei Niederlagen en suite mal wieder was zu feiern gibt?

Die Statistik jedenfalls spricht für Henchoz. Dreimal hat er in seiner noch jungen Trainerkarriere bislang gegen die Luzerner gespielt, sowohl mit Xamax als auch mit dem FC Sion ging er immer als Sieger vom Feld.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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