An allen Toren beteiligt
FCL-Stürmer Villiger knockt Winti aus

Zehn Punkte nach fünf Spielen – Luzern schliesst zum Super-League-Leader FCZ auf. Lars Villiger führt die Equipe von Mario Frick zu Hause zum nie gefährdeten 3:0-Erfolg gegen Winterthur.
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Mann des Spiels in Luzern: Lars Villiger.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Ganz klar, wem die Schlagzeilen nach diesem 3:0-Sieg des FCL gehören: Lars Villiger – Doppelpack und eine Torvorlage.

Der Stürmer beschert Luzern sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit einen Traumstart. Der 21-Jährige trifft in der 3. und in der 51. Minute. Dabei bezwingt er zwei verschiedene Goalies.

Winterthurs Stammkeeper Markus Kuster wird zur Pause durch den griechischen Super-League-Debütanten Stefanos Kapino ersetzt. Kuster verletzt sich unmittelbar vor dem Seitenwechsel in einem Luftduell mit Villiger (siehe «Das gab zu reden»).

Luzerns dritter Super-League-Sieg in Serie ist hochverdient. Das Heimteam tritt deutlich gefährlicher als die Gäste aus dem Kanton Zürich auf. So scheitert Thibault Klidjé in der 21. Minute mit seinem Lupfer an der Latte.

Winterthur ist bemüht und hat phasenweise über 70 Prozent Ballbesitz. Nur kriegt die Mannschaft von Ognjen Zaric im dritten Meisterschaftsspiel hintereinander keinen Treffer zustande.

Das gab zu reden

Lars Villiger schiesst Winti mit einem Doppelpack und einer Vorlage ab. Und er nimmt auch Goalie Markus Kuster aus dem Spiel. Es passiert kurz vor der Pause. Da knallen die beiden in der Luft zusammen. Kuster bleibt benommen liegen und wird von Wintis Ärzten betreut. Zwar spielt der Keeper bis zum Pausenpfiff weiter. Doch während der Pause resigniert er. Stefanos Kapino ersetzt ihn und kommt so zu seinem Super-League-Debüt.

Die Tore

3. Minute, Lars Villiger, 1:0. Die Flanke von Andrejs Ciganiks nickt Lars Villiger unbedrängt aus fünf Metern ins Tor der Gäste. Goalie Markus Kuster sieht schlecht aus, weil er seinen Kasten verlässt, aber Villiger vor ihm an den Ball kommt.

51. Minute, Lars Villiger, 2:0. Thibault Klidjé schickt Sturmkollege Lars Villiger bei einem Konter in die Tiefe. Vor dem eingewechselten Keeper Stefanos Kapino packt Villiger einen herrlichen Lupfer aus und schnürt somit den Doppelpack.

77. Minute, Sinan Karweina, 3:0. Genial, wie Kevin Spadanuda den Ball von Lars Villiger durchlässt. So hat Sinan Karweina freie Bahn und schiebt abgebrüht mit dem Innenrist ein.

Die Stimmen

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FCL-Torschütze Sinan Karweina:«In der Halbzeit wurde es laut»

Der Beste

Lars Villiger. Schiesst seine Tore drei und vier. Und es ist erst August. Letzte Saison war es Oktober, als er diese Marke knackte. Darüber hinaus bereitet er auch noch das dritte Tor vor. Top-Auftritt des Eigengewächses.

Der Schlechteste

Christian Gomis. Das war nichts. Sinnbildlich für den ganzen Winti-Auftritt. Hat kaum eine Aktion. Das erste Super-League-Tor lässt auf sich warten.

Die Schiedsrichter

Luca Cibelli (Note 5) leitet die Partie in Luzern zusammen mit seinen Assistenten Leroy Hartmann, Claudio dos Santos sowie VAR Johannes von Mandach ohne Probleme.

Die Zuschauer

10'365 Fans kommen an diesem heissen Samstag in die Swissporarena.

So gehts weiter

Beide Teams stehen am Sonntag, 1. September, wieder im Einsatz. Winterthur misst sich zu Hause mit Servette (14.15 Uhr), Luzern duelliert sich auswärts mit dem FC Zürich (16.30 Uhr).

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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